Archiv der Kategorie ‘Rezensionen‘

Das Licht

Montag, den 10. April 2017

des Sprachturms, beziehungsweise die Alchimie der Wellen Gesang und Vermischtes, besagtes Geräusch.

Lichterscheinungen über der Salzwüste

Donnerstag, den 2. März 2017

Pferde und Menschen in den Tiefen der Geschichte, Tiere allein mit ihren Gedanken und ein Gefühl als ob die Dinge ihr Universum einfach abgestreift und es einmal gewendet hätten wie einen alten Mantel. Seine Unterseite war gefüttert, ein Sternenmuster prangt nun über unseren Köpfen und scheint sagen zu wollen: Ihr seid nun außen vor. Was […]

“Wann endlich wird die Arbeiterbewegung die Lehren aus ihrer Geschichte ziehen?”

Freitag, den 24. Februar 2017

Mein Combray heißt Chemnitz, Karl-Marx-Stadt, Bob-Dylan-Stadt, Stadt der künstlerischen Moderne, Stadt der ästhetischen Avantgarde. Mein C-Dur war der Uki-Goshi. Karl Chemnitz 1992. Meine Großeltern wohnten in der Parkstraße.

shrimps

Mittwoch, den 22. Februar 2017

manchmal sind alle beisammen im traum eines armen menschen, der allen grund hat zum träumen

Shrimps

Sonntag, den 19. Februar 2017

Ein Zeichen. Kurz vorm Verblassen des Zimmers. Er ging zu den Fenstern um sie zu schließen. In Messingständern Kerzen, gezündet gelangweilt, dumm sein Plagiat, Fischsauce mit Shrimps, der Nachdruck von Original und Kopie. Die Zunge trennt Hühnerhaut von Fleisch. Beherrscht, der Junge an Eduards Seite so hervor ragend ver- knöpft mit dem Bild einer eingelegten […]

Kommentare sammeln, bevor der Schnitter kommt.

Samstag, den 18. Februar 2017

Vor ein paar Tagen hatte Irma eine Dokumentation über Achtzig-bis Neunzigjährige gesehen, lauter Selbstversorger, die sich bester Gesundheit erfreuen, jedoch an Schlaflosigkeit litten. …Das Interview einer Neunzigjährigen, die aussah als wäre sie Mitte siebzig, hatte Irma dann doch interessiert. Sie könne den Menschengeruch immer weniger ertragen, hatte die zierliche Frau gesagt, und bleibe deswegen fast […]

Da kann man ganz schön danebentreten, wie man an diesem als Gedicht gemeinten Text sehen kann

Donnerstag, den 16. Februar 2017

Aber damals waren die Texte auch nicht besser als heute, nur dass sie heute, pardon, immer hirnloser werden.

Und was “jede Renaissance” angeht, da erweist du dich als Vertreter des reaktionären Spießertums.

Donnerstag, den 16. Februar 2017

Aber nichts für ungut, wenigstens die eingesetzte Zeit und Mühe sollte vom Leser belohnt werden.

“Dass es sich bei Ihrem Gedicht um Kitsch reinsten Wassers handelt, ist für mich unbestritten.”

Mittwoch, den 15. Februar 2017

“Bitte lass mich runter, lass mich endlich, endlich runter!” Die Amseln fallen auf den Balkon. Nicht in toter Form. Sie lassen sich fallen. Mit Flattern. Die Bewegungen setzen sich oberhalb des Vogelkörpers fort, angetrieben von etwas, über das ich immer seltener Lust habe, nachzudenken. Auch Gesten vererben sich. Ich bin zunehmend wie Mutter. Wenn ich […]

Plong!

Sonntag, den 12. Februar 2017

Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! ______________________________________________________ Allan 1955 Sie unterhielten sich, sie kopulierten. Sein Gang war ihr eine Erinnerung an bessere Zeiten, ihre Brüste ihm ein Sahnebaiser. Sie traten gemeinsam auf an der Place de la Concorde. Sie feilschten und sie schlugen sich. Sie ondulierten, […]

Sag doch mal was Schönes

Freitag, den 10. Februar 2017

Steuersparschlussverkauf!

_________________Auster_____________________

Samstag, den 4. Februar 2017

ität::::::::::::::::::::gekocht:::::::::::::::::::::ungesalzen Osten:::::::::::::::::::Austen::::::::::::::::::::::Jane litz::::::::::::::::::::Auer::::::::::::::::::::::::Hahn Westen::::::::::::::::::Besten::::::::::::::::::::::::::X n:::::::::::::::::::::::ohne::::::::::::::::::::::::alles im::::::::::::::::::::::Sala::::::::::::::::::::::::::t

Ein Beispiel (Analogiebildung)

Mittwoch, den 1. Februar 2017

Wer A kauft, kauft auch B. Wer B kauft, ist ein C. Wer X wählt, wählt Y. Wer Y wählt, der wählt den Krieg.

“Warum

Dienstag, den 31. Januar 2017

mach’ ich das eigentlich?”, sagte Hassan zu sich selbst und fasste kurz an den Oberschenkel. Oberschenkel: put-puht, Oberkörper leicht vorgewinkelt. John Fante ist tot – Es lebe Hassan Kurt aus Eschborn! “Vorwärts geht die Welt zugrunde”, sagt Hassan, und: “das Ver trauen kommt auch, auch wenn da nichts ist.”

Samstag, den 28. Januar 2017

WEGGEBEIZT vom Strahlenwind deiner Sprache das bunte Gerede des An- erlebten – das hundert- züngige Mein- gedicht, das Genicht. Aus- gewirbelt, frei der Weg durch den menschen- gestaltigen Schnee, den Büßerschnee, zu den gastlichen Gletscherstuben und -tischen. Tief in der Zeitenschrunde, beim Wabeneis wartet, ein Atemkristall, dein unumstößliches Zeugnis. Paul Celan