Archiv der Kategorie ‘Rezensionen‘

Hinter jedem Steind hockt ein Nazi

Dienstag, den 17. Oktober 2017

Nazis “hocken” also. Ich kann mir das Bild gut vorstellen: Quaderartige, in Blöcken geteilte Landschaft. Das Wetter ist gut. Die Sonne beleuchtet wie auf einer Bühne für Giganten. Tableaus aus Sandstein. Riesig, aus einem anderen Erdzeitalter. Die Sonne scheint rein und an bizarre Steinkultur. Ach nein, das ist ja Natur. Das geht nicht so richtig. […]

Krieg um Schönheit

Dienstag, den 17. Oktober 2017

Die Nachkömmlinge putzen ihre Werkzeuge, der Adlatus Zurückgelehnt: I han min, Gerechtigkeit. Vater und Mutter ruhen, warte nur Balde, in Bälde, immer und immer * * * Zu zeugen Bewegung, das Leben sich

Ein schwarzer Anker,

Dienstag, den 17. Oktober 2017

Herz unter Flügeln * * * Sie gleicht Goldfischen, die in der Sonne spielen, aber in ein mit Jauche gefülltes Aquarium gesetzt wurden.

Hallo Freunde,

Montag, den 2. Oktober 2017

in den 80ern gab es ja eine Menge. Kennt zufällig jemand von Euch eine tiefenpsychologische Deutung von “Rumpelstilzchen”?

das Dunkel

Sonntag, den 1. Oktober 2017

es gibt ihn vom ersten Herzschlag bis zum Einsturz der Skyline DEN WILLEN was wollte das Dunkel auf der endlosen Treppe dann: den Atem einfrieren? die Schatten weiter schwärzen? wohl nichts anderes als in den Straßen überall Lichtungen ernten (das Dunkel)

Plong!

Dienstag, den 26. September 2017

Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! Holy! ______________________________________________________ Allan 1955 Sie unterhielten sich, sie kopulierten. Sein Gang war ihr eine Erinnerung an bessere Zeiten, ihre Brüste ihm ein Sahnebaiser. Sie traten gemeinsam auf an der Place de la Concorde. Sie feilschten und sie schlugen sich. Sie ondulierten, […]

Blattmatsch (Flucht und Wiederkehr XVIII)

Montag, den 25. September 2017

‘Ja-Gen‘. Ein dackelhaftes, mit sabberndem Eifer kravattiertes Wort. Genaugenommen bezeichnet das Ja-Gen eine oft sozialdarwinistisch aufgeladene Befürwortung biologischer Beißreflexe. Das Ja-Gen ist gleichzeitig ein Euphemismus und findet nur deshalb Verwendung, weil die Anhänger des Ja-Gens die u.a. von Soziologen postulierte Existenz bzw. die damit einhergehende Signifikanz eines ‘Nein-Gens’ vehement ignorieren (ein Bestreiten ist nicht möglich, […]

Lichterscheinungen über der Salzwüste

Montag, den 25. September 2017

Pferde und Menschen in den Tiefen der Geschichte, Tiere allein mit ihren Gedanken und ein Gefühl als ob die Dinge ihr Universum einfach abgestreift und es einmal gewendet hätten wie einen alten Mantel. Seine Unterseite war gefüttert, ein Sternenmuster prangt nun über unseren Köpfen und scheint sagen zu wollen: Ihr seid nun außen vor. Was […]

* * *

Samstag, den 23. September 2017

Son Scheiß Leben, nachher muss ich noch zu Rewe, und dann holen wir den Sand aus der Wand.

Zum Beispiel: “wat mut dat mut”

Samstag, den 23. September 2017

http://l-lv.de/neu/product_info.php?info=p1079_katkus–laurynas–moskauer-pelmeni.html XXX die Menschheit: eine irre Oberfläche, die sich mittlerweile selbst imitiert; der Mensch im Theater nach Entsorgung aller seiner Götter. Oder war da noch etwas? Eine Zahnlücke im Denken? Eine Zaunslatte im Gehirn? Oder gar ein Zaunpfahl? Nur ein Faun, der seinen Nachmittag genießt Opfer der SCHÖNEN ERINNERUNG jaaaah, schön! muss es sein.

Ande (Flucht und Wiederkehr XVII)

Donnerstag, den 21. September 2017

“Am Anfang der meisten Projekte steht ihr Ende – denken, handeln, erfüllen. Manche Projekte sind jedoch einer solchen Natur, dass ihr letztendliches Ziel, gar das Bewußtsein von ihrer Existenz, erst im Laufe ihres Wirkungsraumes erkennbar wird. Am Ende der meisten Projekte steht ein neuer Anfang. Einige Projekte kennen kein Ende. Und die Mehrzahl scheitert. Wenn […]

“Von daher ist Ästhetische Theorie tatsächlich Gebetsmühlendynamik.” (chlebnikov)

Mittwoch, den 26. Juli 2017

Gebetsmühlendynamik, seltsames Wort, aus Gebet und Mühle und Dynamik, natürlich ist das deutsche Wort “Mühle” bloß eine Übersetzung, hier wird ja gerade nichts gemahlen, keine Körner in Pulver verwandelt, hier ist es ein Mantra, eine heilige Silbe, ein heiliges Wort oder ein heiliger Vers, der außen auf einem Rad, eine Rolle oder Walze geschrieben steht, […]

Auf der Halde (5)

Dienstag, den 25. Juli 2017

Kein Fazit, keine Theorie der Ritualbeobachtung, höchstens ein kleines Gluonengewitter zum Ausklang der Sommermeisterschaft. Im Winter hatten diese Häuser noch Stiefel an, jeder Schaft ein abgehackter Mensch, damit die einhellig erzählte Geschichte auch auf ihr Brennholz kommt, wenigstens das Feuer nicht ausgehen lässt, Licht in der Dunkelheit, trübes Scheinen. Worauf es ankam war die Wärme […]

Dann legte er Speckspuren

Donnerstag, den 13. Juli 2017

Eine Landkarte aus Speck! Zieht sich durch Leipzig. Da muss man sich langsam ganz ganz warm anziehen, denn das Unerwartete ist dabei, sich direkt auf uns, also das Zentrum der Geschichte, zuzubewegen. Oder sind die Speckwürfel von frau kleist, Würfel der wöchentlichen Komlumne, “Leipzig, City: Wenn es hell wird”, die letzten Donnerstag auf “Inskriptionen ” […]

Willi warf Fleischstücke in den Schutt

Mittwoch, den 12. Juli 2017

Da das Imperfekt die vollendete Gegenwart ist, fragen wir uns, was in den letzten drei Tagen mit den Fleischstücken geschehen ist, die Willi in den Schutt geworfen hat. Wurden sie gegessen? Waren sie zum Zeitpunkt des Reinwerfens überhaupt noch genießbar? Wessen Fleisch wurde da in Stücke gerissen, zerschnitten, zerteilt, um als Köder für Ratten im […]