Geschrieben von Zhenja, am 4. September 2010 um 21:28
Zur gleichen Zeit, als sich in einem Haus mit Garten südlich der Hauptstadt die Runde versammelt, der es bestimmt sein sollte, in Raum und Zeit zum Tisch zu werden, der weitere Wunder ankündigen würde (Esel mit Wasserzeichen zwischen den Augen? Knüppel in Knüppelsäcken?) - es muss aber zu der Zeit gewesen sein, da die Sonne […]
Geschrieben von fryxell, am 21. Juni 2010 um 20:40
sommer is nich, wende war schon, hohe zeit der spiele, ein tor ein tor und noch ein tor, das sind schon ziemlich viele, der nachbar schlägt die latte platt, die platte matt am bunten zaun steht ungeschminkt ein andrer clown und kotzt in die rabatte, so wird der längste tag verkürzt, sechs achtel - drei […]
Geschrieben von chlebnikov, am 21. Mai 2010 um 19:56
Gururummeln die! Karabanausen Iren maymaybelosen Ovvaheddgigg, Underkilltmich in Weitahwahtahweh.
(Hinsetzung folgte demweitest … wehnn
Geschrieben von crysantheme, am 20. Mai 2010 um 23:30
Geschrieben von J. W. Rosch, am 17. Mai 2010 um 21:01
Im Innern der Berge drehen sich Erzadern
zu unwahrscheinlichen Sonnen, die ihre Bestimmung
erst nach Öffnung des Raumes erfahren werden.
Ich wollte immer auffliegen wie ein Vogel aus der Schlucht; nun lebe ich außen im Kristall. Aber nun geben Sie mir bitte den Weg frei, ich schwinge wieder - ich war so müde - auf Flügeln geht dieser […]
Geschrieben von crysantheme, am 2. Mai 2010 um 14:32
Ein Mann ging die Straße vor meinem Fenster auf und ab. Er sah aus wie Bryan, aber ich hörte ihn rufen: Laß die Finger von mir, ich bin infiziert. Ich bin Konrad Schmett … Grell schien die Märzsonne ins Zimmer, geblendet hob ich die Hand. Schwach von den Medikamenten, mit denen sie mich vollgepumpt hatten, […]
Geschrieben von chlebnikov, am 23. April 2010 um 18:09
Angenommen man habe sich nicht geirrt. Tatsächlich recht gehabt: der erste Irrtum, das letzte größere Wollen - nichts wäre geschehen. Man würde es heute noch sehen können: Du verlangst zu sterben, ich weigere mich zuzuhören. Nun sieht man in Dir nur das Opfer. Und ich weiß noch immer nicht, was aus Dir geworden ist. Unsichtbar […]
Geschrieben von Zhenja, am 4. April 2010 um 10:44
Erst war es nur ein Ofen: Wohin die Familie auch kam, immer war er schon dagewesen. Er lehrte das Gras zu schmelzen, aus Lava wurde Brot. Mit dem Brot kam die Fähigkeit auf sie, den Blitz heimzurufen. Wenn als seltener Gast er sich einstellte, loderte der Körper vor Leben. Übrig blieb das Gedächtnis, Narben in […]
Geschrieben von Zhenja, am 2. April 2010 um 23:00
Der Kühlschrank wurde immer leerer. Wir hatten uns darauf verständigt, entgegen den Gewohnheiten des planenden Geistes der Freiheit keinerlei Fesseln anzulegen: Wer Hunger hätte, sollte irgendetwas mitbringen. Immerhin gab es ja hier einen Herd, und die von Tag zu Tag stärker werdende Sonne kitzelte schon gehörig an den Nervenenden. Ob nun auf der Haut oder […]
Geschrieben von crysantheme, am 25. Februar 2010 um 17:59
Eins
Vielleicht kann ich heute froh darüber sein, mich bei bestimmten Dingen zurückgehalten zu haben. Der Abstand zu dem, was wir gemeinhin die Realität nennen, hat in mir eine Art des Wirklichkeitssinnes geschärft, die in der heutigen Zeit rar geworden ist. So bin ich nicht den Sinnestäuschungen der Technik erlegen, halte ein Lederfauteuil bis heute für […]