Archiv der Kategorie ‘Wortmysterien‘

“Wann endlich wird die Arbeiterbewegung die Lehren aus ihrer Geschichte ziehen?”

Freitag, den 24. Februar 2017

Mein Combray heißt Chemnitz, Karl-Marx-Stadt, Bob-Dylan-Stadt, Stadt der künstlerischen Moderne, Stadt der ästhetischen Avantgarde. Mein C-Dur war der Uki-Goshi. Karl Chemnitz 1992. Meine Großeltern wohnten in der Parkstraße.

Inmitten

Donnerstag, den 23. Februar 2017

des Gedankens ‘Aufstehen oder Liegenbleiben” ein kleiner Blitz, der die schwarze Wand zerspaltet – interessanterweise – – indem der Körper bereits in Bewegung geraten ist und zwischen zwei Küssen mühsam auf die eigenen zwei Beine zu stehen kommt – – – und kommt es ihn “teuer” zu stehen? 1. Titel: Gelächter im Dunkel 2. Erster […]

Themen oder Stile? Über einen müßigen Streit innerhalb der sog. >Ästhetik (plusprobleme)

Freitag, den 3. Februar 2017

* * * Schnee (2) Nicht alles Gute ist es auch __________________ Kraba Was ist mathematische Vernunft? Ein Bewusstsein der Regeln des Prädikatenkalküls erster Stufe, verbunden mit der Fähigkeit eine Mannigfaltigkeit in der >>Anschauung unter einen Begriff – d.i. eine allgemeine Regel – zu subsumieren: also – – irgendetwas – – von der – – […]

Das Kind,

Donnerstag, den 2. Februar 2017

der Hypochonder: ich will – nein du sollst – schluchz, später gezielte Beharrung, ein Meteorit auf seiner para bolischen, hyperbolischen ja vielleicht sogar elliptischen Bahn – nein, keine Beschwörung dunkler Materie * Energie gar, die Energien dieses Wesens ein Selbst aus Raum & Zeit _ Jamais QUAND BIEN MÉME LANCÉ DANS DES CIRCONSTANCES ÉTERNELLES ob […]

Samstag, den 28. Januar 2017

WEGGEBEIZT vom Strahlenwind deiner Sprache das bunte Gerede des An- erlebten – das hundert- züngige Mein- gedicht, das Genicht. Aus- gewirbelt, frei der Weg durch den menschen- gestaltigen Schnee, den Büßerschnee, zu den gastlichen Gletscherstuben und -tischen. Tief in der Zeitenschrunde, beim Wabeneis wartet, ein Atemkristall, dein unumstößliches Zeugnis. Paul Celan

Das Dunkel

Samstag, den 10. Dezember 2016

riecht nach Luchs. Ich streife durch die Tiefen meiner Sprache. Zeit bricht mit wuchtigen Fingern Worte. Wir starren Löcher in die Luft und füllen sie mit Stimmen. Auf der Rückseite sind die Tage rau, kaum schwerer als der Regen. Ich halte Stunden gegen das Licht, doch nichts scheint durch. Auf ihrer Haut sammelt sich die […]

Danke

Sonntag, den 6. November 2016

Danke, Rapunzel. Haben Sie die alle gekriegt? Das macht mir schon Angst. Ich war mal im Zirkel Schreibende Arbeiter. Naja, ist schon lange her. Aber es hat mir Spaß gemacht. Und nun schreibe ich daheim. Und die Meinen sagen, ich soll doch mal was veröffentlichen. Aber das kostest ja gleich Geld und ich weiß nicht, […]

Irritation, Indignation und Inspiration (Flucht und Widerkehr XI)

Sonntag, den 6. November 2016

Heute ist wieder mieses Wetter. Trotzdem fühle ich mich so lala,  vielleicht ein wenig verkaufsoffen, wie man im real existierenden Kapitalismus liturgisieren könnte. Ehrlich gesagt möchte ich mich heute über alte Leute lustig machen, ganz ohne schlechtes Gewissen und anfangs einfach weil ich noch nicht alt bin (I’ve got a feeling). So wie unreife Jugendliche […]

Ein schwarzer Regenbogen quer durch den Himmel

Donnerstag, den 3. November 2016

Die Rede vom * wandelt sich. Im Grunde genommen fordert sie immer wieder neue Benennung. Denn unbenannt bleibt der wirkende Anfang von Himmel und Erde, Selbstbenennung erst bringt Natur hervor als Natur der zahllosen Dinge. Deshalb erkennt, wer nichts benennt, in der Anschauung feinste Feinheiten. Wer dagegen alles benennt, prägt Begriffe für die Erkenntnis des […]

Tante Adelheid erschreckt ihren Nachbarn (Relaunch)

Freitag, den 14. Oktober 2016

Um es gleich vorweg zu sagen, die geschichte handelt nicht von Tante Adelheid und auch nicht von ihrem nachbarn. Sondern davon, wie der beton meine katze gefressen hat. Völlig unpoetisch. In meiner schublade bewahre ich auf: eine alte polaroidaufnahme vom glück, ein tonband mit den stimmen meiner eltern und einen brief von dir. Die wände […]

Libre

Donnerstag, den 22. September 2016

Er bietet mir eine von den herben Zigaretten an und betrachtet dabei mein Profil. Im Grün der Blätter käme es vielleicht noch besser zur Geltung, im Gelb des Herbstlaubes wirkt es eventuell schon zu scharf. Oder es löst sich auf im Kontrast zum Licht in der bereits teilweise fehlenden Belaubung der Bäume, und so schauen […]

Über die Ästhetik der Volksverbundenheit in einer schriftlosen Kultur

Montag, den 19. September 2016

1. Gedichte müssen leicht verständlich sein. Wünschenswert ist der Reim, ein Gleichklang in Verbindung mit einem – festen – Metrum immer an der gleichen Stelle. 2. Gedichte müssen auswendig gelernt werden. Wünschenswert wäre ein entweder erbaulicher oder moralischer – d.h. an sich wertvoller – Inhalt. 3. Gedichtbücher müssen dem potenzielllen Leser und seinem Stellvertreter in […]

Altern

Sonntag, den 28. August 2016

für Micha Verliebt in die eigenen wünsche treideln wir richtung quelle Die Kinder beobachten uns. Du gibst den durch sichtigen Spiegel, ich die schwarze Wand. zu zweit, du & nicht du sind wir eine un entzweite Dreiheit, während wir über erziehung reden

viel : leicht

Freitag, den 26. August 2016

der satz, das schwein und die selbstaussage – objekt, nichts sonst – – man sagt mir die objektivität nach – – – warum eigentlich – – weil sie es selbst nicht besser wissen – ? – manche glauben – – ich sei – das gesetz – – – welch kinderglaube – – nicht einmal die […]

Es

Freitag, den 19. August 2016

gibt keine Null Reflexion, außer in der reinen Anschauung