Monatsarchiv für Oktober 2008

Montag, den 27. Oktober 2008

LIEB                                                                                                                                                                                                 LIEBKOSUNG                                                                                                                                                                                                 LIEBKOSUNGEN LIEBKOSUNGENERBLÜHEN LIEBKOSUNGENERBLÜHENIMSTILLEN LIEBKOSUNGENERBLÜHENIMSTILLENALLEIN                                                           LIEBKOSUNGENERBLÜHENIMSTILLENALLEINDURCH                               LIEBKOSUNGENERBLÜHENIMSTILLENALLEINDURCHDICH    ICH    LIEBKOSUNGENERBLÜHENIMSTILLENALLEINDURCH LIEBKOSUNGENERBLÜHENIMSTILLENALLEIN LIEBKOSUNGENERBLÜHENIMSTILLEN LIEBKOSUNGENERBLÜHEN LIEBKOSUNGEN LIEBKOSUNG LIEB

Das Haus

Sonntag, den 26. Oktober 2008

Es kostete mich viele Jahre, ein Haus zu entwerfen, das all meine Anforderungen erfüllte. Ich weiß nicht mehr, wie viele Entwürfe ich gezeichnet, wie oft ich einen Entwurf geändert habe. Allein die Zeichnungen der Treppen füllen mehrere Kisten. Das Haus als Sphäre oder als Kugel – ich habe mir unzählige Formen vorgestellt, habe ihre Vor- […]

Keine Vehikel & keine Mittel : Gedichte

Freitag, den 24. Oktober 2008

Wir fliegen vorbei : wir fliehen kein Kommunikationsmittel erreicht uns : was für ein Wort : das paßt nicht ins Gedicht : Gedichte sind keine Kommunikation : Gedichte sind Versuche (nein : ich wiederhole jetzt nicht das abgeschmackte Spiel um dieses Wort) Gedichte sind keine Versuche : Gedichte sind vollkommen vollkommene Ausdehnungen der Sprache in […]

Decoratifs

Mittwoch, den 22. Oktober 2008

Kein Kokon, nie ein transparenter Glasflakon, Feedback, Powerplay, helfen diesem Fall. Hartschalen- köfferchen, verkabelt im Zylinder, versteckt, mit Strom vernetzt, fällt sie in A-Symmetrie für mathematische Operationen ohne Gleichen. Im Studio, zur Stunde, neben Norbert Faust: nur on display bist du ihr Erlass.

Wir

Dienstag, den 21. Oktober 2008

Aus den Marskanälen ließen sie das Wasser ab. Air-conditioner überfluteten die Venus. Mit dem Mondstaat schließen sie Verträge ab: Eine neue Phase für den künftigen Aufbau; Mit der Flut eindämmend zu reden, Wo schon Ebbe ist, das Meer beschwören. Nur der Vollmond ist noch immer rätselhaft, Sein Verschwinden gilt als ausgemacht.

abfahrt : abfuhr

Montag, den 20. Oktober 2008

sie liegen zwischen ihren schönen frauen fest eingewickelt & beim stich können sie so süchtig nach dir schauen & dir sagen : du : ich will nicht dich es klingelt spät & sie ist wach & wie ‘ne maus schnell an der tür da steht der neue : flüsternd : schwach er will sich vorstelln […]

Eugen Onegin: Kapitel drei, erste Strophe

Samstag, den 18. Oktober 2008

Sie war ein Mädchen, und sie war verliebt. Malfilatre “Wohin? So sind sie, die Poeten!” – Mach’s gut, Onegin, ich muss los. “Ich halt’ dich nicht, nur sag mir: wo denn Soll’s hingeh’n so Hals über Kopf?” – Zu Larins. – “Das ist eigenartig. Mein Gott, wie viele Jahre war ich Nicht mehr bei denen! […]

Bücherwelt

Freitag, den 17. Oktober 2008

Ein Zauberkuss der dich berührt. Ein neues Buch, das dich verführt. Tritt ein in die Welt der Phantasie! Komm mit in die Zeit der Harmonie! Ein Gleiswechsel in eine neue Dimension. Ein neues Blatt gleicht keinem and’ren Ton.

DIE PANZERKOMMANDANTEN HABEN NEIN

Freitag, den 17. Oktober 2008

DIE  PANZERKOMMANDANTEN HABEN NEIN Gesagt, der Zug nach Prag fuhr in den toten Oktober, Knast und Medizin nach Noten. Das Bürgertum am Hang kämpfte allein.  Gedichte von Bukowski, Biermann: Zittern, Ob Republiken sich das bieten liessen, Das Heldenepos vorher abzuschliessen: Armeezeit, süsse Krankheit Gestern. Schlittern In neue Aussichtslosigkeit, absurde Groteske: Persönlichkeitsverklärungen Im Westen Anlässe für […]

12. Oktober 2008

Dienstag, den 14. Oktober 2008

Neben rostrotem Farn und der schwarzen Suhle eine Jahreszahl.

Steißvogel (3)

Dienstag, den 14. Oktober 2008

Es ist Herbst. Sagte der Gärtner. Zeit – das Fleisch in die Erde zu bringen. Schon ? Fragte der Lehrling. Als hätte er nicht längst das gelbe Blatt auf seiner Schulter liegen sehn. Ja. Sagte der Gärtner. Und vergiss nicht : Ein Targifuß braucht Wüstensand, das Schottenauge – Moorheide, und wenn du die russischen Lebern […]

Seeluft vitaminhaltig

Donnerstag, den 9. Oktober 2008

Hamburg : dammtordamm +++ große größe : der häuser & menschen +++ ist seeluft vitaminhaltig : wachstumsfördernd +++ seltsam hochgeschossen wirken die eng mit stoff +++ bespannten beine : die tief in stiefeln +++ stecken wie in keiner anderen stadt : haben sich +++ durchgesetzt auf dem beziehungsmarkt : unter den weiden an der außenalster

Das Fenster

Donnerstag, den 9. Oktober 2008

Wenn ich einen Satz, ein Kapitel oder ein Buch beendet habe, dann blicke ich oft aus dem Fenster der Bibliothek. Sie liegt auf einem Berg; ich sehe Wald und Felsen, ein Tal, und am Fuße der Berge eine Stadt. Manchmal stelle ich mir vor, ich wäre auf der anderen Seite des Fensters, würde in die […]

Eugen Onegin: Kapitel zwei, siebendreißigste Strophe

Dienstag, den 7. Oktober 2008

Ganz seiner Stimmung hingegeben Besuchte Lenski dieses Grab, Um trüben Sinns den Blick zu heben, Wo seines Nachbars Asche lag. Und lange war ihm schwer ums Herz. “Poor Yorick! flüstert’ er im Schmerz, Du hast auf Händen mich getragen, Wie oft hörte als Kind ich sagen: Hier – alle meine Ehrenzeichen! Wladimir, Olga – seht […]

Gegenüber

Montag, den 6. Oktober 2008

Sieh meine Augen! Bilder fallen hinein … ein Riesiger Farbfleck.