Geschrieben von crysantheme, am 29. November 2009 um 23:39
Ich war in den verliebt. Ja, in den, links unten auf dem Foto. Ihm verfallen, zugegeben. In die Art verliebt, wie er seinen Arm über die angewinkelten Beine legte, kaum wusste, was er da tat. In Tweed gekleidet, zu gut für einen jungen Kunststudenten. Für einen jungen, armen Kunststudenten. Das Bild von ihm ist schon alt. Hat […]
Geschrieben von Zhenja, am 28. November 2009 um 23:53
Hier die Erinnerung.
Dort die Zukunft.
Dazwischen nichts.
Der kreisende Bauch
Des Weltalls,
Immer & wieder da-
Zwischen. Gedicht. Ge-
Brumm, so
Bleibt was bleibt
Auf Erden:
Weg
Von der Pforte,
Grenze zwischen zwei Reichen,
Zurück in die Kindheit
Der lebenden Wesen.
Wenn alles vibriert in sich.
Wenn dann alles vibriert. Dann vibriert,
Geschrieben von Arno Schmidt, am 23. November 2009 um 13:41
Die literarische Klasse hat Leipzig verlassen. Auftritte der jungen unabhängigen Verlage sind außerhalb Leipzigs ein Publikumserfolg und stoßen auf regen Zuspruch. In Leipzig selbst haben sie jedoch kein Heimspiel: Die Leipziger lassen sie im Stich. Die Uni-Studentenschaft, einst berühmt für die Vielfalt der Orchideenfächer, rockt in den Diskokellern, zockt bei eBay oder hockt in biederen […]
Geschrieben von chlebnikov, am 22. November 2009 um 21:28
1: Stillgestanden!
2: Sie sind degradiert.
3: Jefrejta * * * , wegtret’n.
Geschrieben von chlebnikov, am 22. November 2009 um 13:31
die menschen so klein wie kinder
die dinge so groß wie ein mensch
der himmel musik, bewegte verhältnisse
Geschrieben von Zhenja, am 21. November 2009 um 14:20
Gestern Abend wurde am Kernforschungsinstitut CERN bei Genf der weltgrößte Beschleuniger im zweiten Anlauf in Betrieb genommen. Der erste Durchlauf war im vergangenen Sommer nach 9 Tagen abgebrochen worden, als ein Kabel in einem Verbindungsschacht fast einen Brand verursachte. In der 27 km langen, unterirdischen Röhre kreisen die von Forschern systematisch vereinzelten Elementarteilchen um ein […]
Geschrieben von chlebnikov, am 21. November 2009 um 11:33
Die Haare der Weide sind blond geworden.
Sie hat ihre Punk-Phase hinter sich gelassen.
Geschrieben von chlebnikov, am 15. November 2009 um 19:27
Vers
aus einem
nicht geschriebenen Gedicht,
Geschrieben von Nurio Quevadis, am 8. November 2009 um 12:04
ich brauche mein revier + sonst
du weißt schon + werd ich
ungenießbar + breche aus + lauf weg
von hier + umsonst sind spott
& hohn + es ist nichts wahr
ich muß hier raus + das sag ich dir
Geschrieben von Zhenja, am 6. November 2009 um 10:09
Die Woche dreht sich
In den schwarzen
Raum
Hinein, das Pochen
Unterm Schädel
Quillt aus allen Poren:
“zitternden Hülle des Abendlichts” -
Kaum spürt man die Sterne
Beim Schauen