Monatsarchiv für August 2013

ooh. Ooh.OOH. oder In der Leere des gesättigten Nichts

Samstag, den 31. August 2013

Dein Leibturm wacht an mir. Gegenwartsspule. Ein Irdischseiendes Gedankenröllchen entweicht der quälenden Zeit tentakel amöbiger Fühlwesen. Am obstleeren Strand so himmelgelb zittern die Muscheln auf schwarzen Wellen. Wir treten auf unseren Fühlern. Nirgendwo steht geschrieben, das … … ….. …… ……! .

Poesie, morgens

Samstag, den 24. August 2013

Ein Briefwechsel, weiblich

Freitag, den 23. August 2013

Oder: wenn die Lust zur Last wird 28. Oktober Liebe Frau  Kleist, Ihre langjährige Erfahrung mit guter Prosa beeindruckt mich so sehr, dass ich nunmehr beschlossen habe, selbst etwas zu verfassen. Doch bin ich noch ungeübt und in den Kinderschuhen mit meinen Texten. Ich möchte eine Erzählung, vielleicht sogar etwas mehr aus diesen Fragmenten machen. […]

“Entschuldigung, sind in meinem Essen auch Gluonen drin?”

Dienstag, den 20. August 2013

Ein Märchen in hellblau In langer langer Zeit lebte da mal ein Rprinz, der wollte unbedingt wissen, was in seinem Essen drin ist. Leider lebte er in der Zukunft und somit konnte ihm niemand aus der Gegenwart sagen, was er sich seinerzeit alles so in den Mund löffelte. Entschuldigung, entfuhr es ihm da, kurz nachdem […]

vorort

Sonntag, den 18. August 2013

auf den straßenbahn schienen zieht ein zeisig seine kreise haltestellen kennt er auf bäumen wundersam die sitten und gebräuche in alternden großstädten gehen greise auf den gleisen sitzen die jungen in der tram und zünden sich ein handy an

individualisierter : massenbetrieb

Freitag, den 9. August 2013

alle drei stunden : ein neu geborenes alle drei minuten : jähes schreien alle drei tage : eine andere bettenbelegung und jederzeit : verklärte blicke sachtes schlurfen der frisch entbundenen beim ersten gang über den gang verhaltenes flüstern kräftiger männer alle drei sekunden : huscht eine schwester in rosa vorbei : majästetisch wehen die offenen […]

flüchten und bleiben

Donnerstag, den 8. August 2013

eintauchen in brombeerewigkeit in der mittagshitze vergessen wie der duft der büsche und das blühende gras sich schwankend zur leere des blauhimmels gesellen taumelnd die gedanken wie ziellose schmetterlinge ziehen lassen über sandig heißem sommergrund der gleiche wie vor jahrtausenden als dieser moment zum ersten mal verging und die baumkronen hitzig schwankten im dunst namenloser […]