Monatsarchiv für Dezember 2013

Venus im Pelz 2

Sonntag, den 29. Dezember 2013

Film von Roman Polanski „Der Herr, der allmächtige Gott, aber hat ihn bestraft, ihn in die Hand einer Frau gegeben und ihn zuschanden gemacht.“  BUCH JUDIT (Jdt 16,7) Sie stehen sich gegenüber in klar verteilten Rollen: der Mann hat die Macht, die Frau macht ihn an. Gerade ihre Unvollkommenheit, an der sie eindeutig schuld ist […]

Schneider

Donnerstag, den 26. Dezember 2013

Ich bin der Schneider des Lebens, und maße mir das Leben an. Ich schneide auf, und schneide zu, Und schneide ab den Faden.

Platons Tod

Montag, den 23. Dezember 2013

Text wurde am 05.01. von Heideggers Hand gelöscht

Auf der Halde (2)

Sonntag, den 22. Dezember 2013

5. Der kleine Tod, die Langeweile von Jahrmillionen: – Orpheus, was sind eigentlich Zahlen? – Hä? – Der Stoff, die Teilchen. – Probleme? – Nicht direkt. Innen… – Also los, – Wie? Wie bitte? – (Kurzes Zaudern) Kommste mit inde “Substanz”? Und auf den Trafokästen blüht es, zeugt sich, zeigt

Lieblingsdichter

Donnerstag, den 19. Dezember 2013

am liebsten mag ich diese weißen blätter im herbst wenn der nebel  über dem talkessel hängt und der wind sich um das haus schleicht wie ein alternder räuber dann tauche ich ein in dein gedicht als könnte ich dich erkennen in den wortspielen und spüren was du nicht sagst

die botschaft

Montag, den 16. Dezember 2013

ereignis reich die nacht liefen hunde zu einem sternbild zusammen hinter wolkengedröhn mitten im kalten winter fressen licht von der milch straße schwarze löcher ein bellen am himmel wohl zu der halben nacht ein streunen und im fell stallgeruch wie uns die alten sungen

kritik

Montag, den 16. Dezember 2013

bei aller fernsichtabsorbtion: ich erkenne unkonturiertes, das fett und schläfrig in seinem möglichkeitsbettchen ruht. das mag meiner fehlsichtigkeit geschuldet sein und besitzt keine allgemeinbildlichkeit. ich erinnere mich nur wieder einmal an träume: kinderzimmer, puppenkissen, fühlen, was drin ist, wattefüllung, aufschneiden und schlafen auf stroh, zuvor noch dünn umhüllt von blau-kariert, könnte, müsste, sollte – http://www.physiologus.de/moegl_sinn.htm […]

Für M.

Sonntag, den 15. Dezember 2013

Die Liebe hängt am Silberfaden Leid und Klagewolken verhüllen ihre klaren Scheiben Ich willose leidlich. Die Geburt der Zeit schreit abwärts taumelnd: Wo bist Du? Wo nur bist du, mein Herzstück? Sie raubt den Verstand, fesselt, zerstückelt, knechtet – und fordert Erlösung. Mein Jadestern, ich reiße alle Himmelsdecken nieder und flehe dir zu: Vergebung!

Die Epsilontik

Freitag, den 13. Dezember 2013

Wir stiegen diesen Berg hinan, nebeneinander, jeder für sich, und die Füße bewegten sich im Rhythmus * kreisender Gedanken. Die Intervalle zwischen den Blicken nach außen und nach innen wurden kleiner, wurden kürzer, während das Leben länger und länger wurde wie dieser Berg vor uns. Wie die Frage nach der Höhe des Himmels. Aber. Kennst […]

Dämonen, Dämonen

Samstag, den 7. Dezember 2013

Michael Jackson am Ende seiner Grundausbildung im Kampf für den Frieden. Kommandant Leonidas: Immer kurbeln, ob rechts ob links, mit Mut gelingt’s. Michael: Hä? Leonidas: Wenn sie im Sichtfenster auftauchen, brauchst du am Anfang den Taschenrechner: Welche Note hattest du in Mathe? Michael: Hm-hm. Leonidas: Also nicht nachlassen. Damals an den Thermopylen hatten wir noch […]

Zwickau : Äußere Plauensche

Freitag, den 6. Dezember 2013

Alles ist angemalt : alles ist ausgebaut Sächsischer Barock : Bergbauinsignien Die Mulde strömt eingezwängt durchs Tal Liebliche Figürchen auf Säulen und Treppen Sauber ist diese Stadt : adrette Menschen In mittlerem Alter stöckeln ins Kino : ruhiger Feierabend : und was sehe ich Verfallene Straßen : die Äußere Plauensche Das Dunkelgrauschwarz der Häuser : […]

Müllhalden

Freitag, den 6. Dezember 2013

All die träume meiner kindheit sind verschüttet unter steinigen bergen mit bloßen händen grabe ich nach resten und finden den kristall im schwarzen see glockenreine kinderstimmen singen im staccato: “herr fischer, herr fischer, wie tief ist das wasser?” du wischst mir die träne weg als würde so der alb weichen und ich lache über die […]

Kommentar

Freitag, den 6. Dezember 2013

zu: “Zukunft” ich glaube, das hier wird so ähnlich wie der traum, (da wir nun schon bei dieser kategorienbildung angelangt sind): also der traum, in dem mein ehemaliger professor sagte, das exposee müsse komplett neu geschrieben werden, da es ohne methode sei, und wer immer noch den faltern im licht nachschaue, würde es in der […]

Zukunft

Freitag, den 6. Dezember 2013

ist die Fortsetzung der Kindheit mit anderen Mitteln

Das Tragische

Mittwoch, den 4. Dezember 2013

Wie würdest du spüren das ein Treffen mit dir wie Weihnachten für mich ist? Wie konnte ich nur annehmen, du würdest es fühlen ?