Monatsarchiv für Oktober 2014

Behindert ist man nicht, behindert wird man

Dienstag, den 28. Oktober 2014

wenn selbst die fußnote fußlahm unterwegs ist – wer mag da noch tanzen. er hatte schon recht, als damit er begann, stützstrümpfe auszuteilen!  

in einem anderen gedicht

Montag, den 27. Oktober 2014

in einem anderen gedicht herrscht krieg ein regensturm fegt über die straße und jonas fängt einen bunten schmetterling in einem anderen gedicht verabredet sich das  laute mit dem leisen hängen worte an kondensstreifen am horizont und keiner liest in einem gedicht ist es möglich zu sterben und zu leben winke ich dir vom bahnsteig zu […]

Zielsicher

Samstag, den 25. Oktober 2014

Die Großküche atmete Ungewissheit – ein herzzerreissender Aufschrei und von einer auf die andere Sekunde stand alles still. Zwanzig Augen starrten auf die Neue. “Pippilotta”, hatte die ältliche Küchenchefin ihr eingebläut, “dies wird zähes Fleisch, klopfst du es zuvor nicht windelweich!” “Jawohl, Frau O.”, hatte sie artig geantwortet und war ein wenig enttäuscht gewesen, als […]

Situation in Deutschland

Sonntag, den 12. Oktober 2014

Im Jahre 1966 sah der Bundesgerichtshof den engagierten ehelichen Beischlaf als Voraussetzung zum Erhalt der Ehe an:[1] „Die Frau genügt ihren ehelichen Pflichten nicht schon damit, dass sie die Beiwohnung teilnahmslos geschehen lässt. Wenn es ihr infolge ihrer Veranlagung oder aus anderen Gründen (…) versagt bleibt, im ehelichen Verkehr Befriedigung zu finden, so fordert die […]

8 Nonseme

Dienstag, den 7. Oktober 2014

Ach, vermummtes Seelum du, wo bist du gewesen, hab Neutronen totgeschwiegen und verschluckte Besen. Als uns das Leben zwangsereilte, da wusste ichs nicht besser und ließ mich auf das Leben ein, nun bin ich ein Deltagramm. Die Alten wussten schon ganz gut, was Sache war und so. Ihre Hausaufgaben hatten sie gemacht, diese antiken Streber. […]

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Sonntag, den 5. Oktober 2014

Die DDR war ein tätärätä staat.weil zu jedem anlass die spielmannszüge und andere kapellen aufzogen.zu jedem apell in den schulen wurde erst mit der fanfare geblasen.einige betriebe und schulen hatten ihre eigenen blaskapellen.immer war tätärätä angesagt,bei jedem kleinen ereignis.