Monatsarchiv für Juni 2015

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Dienstag, den 30. Juni 2015

Gedichte und Kaffee, in dieser Reihenfolge – später Kaffee und ein Gedicht : Gedicht : bitte * * * DU LEBTEST mitten im Schnee, kleiner Vogel Und mein Haus war dein Haus. Das Haus vor meinem Haus. Ja, man kann das Tempo nicht —————————————— erzählen Es sei denn mit Metronom. Schuster, Land- ________________________ vermesser – […]

Der Schlag

Montag, den 29. Juni 2015

Wenn weiche Körper aufeinander treffen, kann es ein weiches Geräusch geben. Wenn harte Körper aufeinander treffen, muss es ein Geräusch geben. Wenn weiche Körper beieinander bleiben, wird aus Geräuschen Berührung. Harte Körper führen geradewegs in den Lehrsatz: eins und eins, so Wird jeder Vers aufgesprengt am Ende. Wird aus Berührungen ein Organ. Entsteht die Frage […]

über überwachung

Sonntag, den 28. Juni 2015

nichts haben wir : nichts sichert uns : nun pfeifen es die vögel von den dächern : als wüßten sie bescheid : nur ich weiß nichts   davon : er hat die nacht mit meiner braut verbracht : breit lächelt mir die nachbarin entgegen alles weiß sie : nichts : nicht nur   die philosophen […]

???

Sonntag, den 28. Juni 2015

Wieso gibts hier seit 2 Monaten keine Kommentare ? Wieso redet hier keiner mit keinem ? Was für eine eitle, langweilige Selbstgefälligkeit ! Sind Dichter wirklich solche Idioten ? Oder sinds einfach keine Dichter ?

AUGUST

Freitag, den 26. Juni 2015

grasnacht schneidet den himmel das größere stück gehört dir im geäst vogelmenschen im gefieder stimmen die sprache hat die amsel verlassen singen jetzt im garten dämonen jeden tag lege ich futter aus und fallen die vogelmenschen beobachten mich um das haus schleichen leoparden late nite am abend das update vom häuserkampf von holzschnitt zu holzschnitt […]

Wo geschieht die Bewegung?

Freitag, den 26. Juni 2015

so kriechlich/ so tauglich/ so nautisch gerüchtlich so abgründig/ oberfächerlich/ so allwäglich so anpässlich/ so gewohnlich/ so konförmlich so normärlich norm / spärlich ………………………….. “Die Normalität ist eine gepflasterte Straße. Man kann gut darauf gehen. Doch es wachsen keine Blumen auf Ihr.” – Van Gogh

inneneinrichtung

Mittwoch, den 24. Juni 2015

früher dachte ich die spinne in der ecke meines zimmers wäre meine mutter vater verließ uns als ich zwölf war

rush hour

Mittwoch, den 24. Juni 2015

über der stadt in deiner stimme amselzittern verse aus einem omnibus häuserschatten kinderaugen lugen in einen sich öffnenden himmel

erkannt : uns

Dienstag, den 23. Juni 2015

haben wirs geschafft : wir verbergen uns : unter einem dach borgen uns geborgenheit : umhüllen kraut mit kraut : halten uns : unser kind haben wirs geschafft : haben wirs erkannt : uns

jon.

Mittwoch, den 17. Juni 2015

in grönland habe ich einen wal geschlachtet schon vor jahren und später in einem straßencafé in paris ein gedicht darüber geschrieben am ende des boulevards senkte sich die sonne in den laufenden verkehr  

isostasie (mit den amseln verlassen / die königskinder die stadt)

Mittwoch, den 17. Juni 2015

wenn der sommer anfängt werden die tage kürzer da wir in den nächten leben macht es uns nichts aus du sagst espenlaub  

die würfel

Dienstag, den 16. Juni 2015

fallen : wir fallen mit hinunter : hinauf die hormone : drehen am zeitrad : um das die katze streicht schmeichelnd : fauchend die würfel : fallen und wir fallen mit

Gesternmorgen

Samstag, den 13. Juni 2015

Heute morgen, als ich auf den Balkon trat, erinnerte ich mich schlagartig an einige jener wunderbaren Tage meiner Jugend, die sich so mit sensorischen Erinnerungen aufgeladen haben, dass sie scheinbar unvergeßlich, ja geradezu unsterblich geworden sind. Im Frühsommer, Ende Juni, kurz vor Beginn der Sommerferien, die im Norden stets recht früh einsetzen, zeichnete sich bereits […]

Verlorene Freunde – Odyssee des weißen Schiffs

Dienstag, den 9. Juni 2015

Wie ein tollwütiges, kratzendes Geräusch stellt sich mir die Lebenslage mancher Menschen, die ich kenne, dar. Nicht unbedingt als ein Geräusch, das per se ein unangenehmes Gefühl hervorrufen möchte, doch als eines, deren Urheber sich nicht anders zu helfen wissen, als durch disharmonisches Auftreten Aufmerksamkeit zu erregen. Da jaulen, krächzen Seelen, gezeichnet von Einsamkeit, Sucht, […]

A day in the life (Liebe, Sommer, Diesseits)

Montag, den 8. Juni 2015

Inmitten einer Wiese liegen zwei Körper. Das Gras ist tief und weich und sich darin zu betten gefällt beiden offensichtlich sehr. Hände und Füße räkeln sich, ahnen Halme, Blumenkränze, spüren Haut. Käfer, Ameisen und Mücken existieren heute für sie nicht, nicht an diesem Tag, da ihnen diese Wiese die Mitte des Universums ist. Um sie […]