Monatsarchiv für Februar 2017

Kastrierte Weinsorten

Dienstag, den 28. Februar 2017

Riesz-ling Müller-Schnuller oder der ganze grüne Filz schmecken nach Hirnalkoholismus, und welcher gesunde Affe möchte selbst im Vollrausch noch Mangel leiden, und überhaupt, überhaupt – Geschmack ist mehr als Gewohnheit P.S. und reden wir nicht über Nadelöhre, Karawansereien oder die Erb-

bogaz

Sonntag, den 26. Februar 2017

wir standen am ufer des bosporus und blickten hinüber in das gespiegelte land dort aßen sie honig und tranken galle leoparden säumten das ufer autos hupten und Sirin winkte einem albatros nach der schatten seines flügels streifte ihr gesicht das wasser sang und in den wellen verhallten schüsse aus einem fernen gebirge

“Wann endlich wird die Arbeiterbewegung die Lehren aus ihrer Geschichte ziehen?”

Freitag, den 24. Februar 2017

Mein Combray heißt Chemnitz, Karl-Marx-Stadt, Bob-Dylan-Stadt, Stadt der künstlerischen Moderne, Stadt der ästhetischen Avantgarde. Mein C-Dur war der Uki-Goshi. Karl Chemnitz 1992. Meine Großeltern wohnten in der Parkstraße.

Vom toten Kind

Mittwoch, den 22. Februar 2017

Tote Kinder hat man nicht nur lieb. Verletzt, verkrümmt durch’s Fehlen Trübt sich das Bild und darf’s nicht sein. Ist Lücke mit offenen Rändern, Schlund und Geschwür, Ein Wiedergänger; darf’s nicht sein. Klagemauer, steinern stumm, So blindlinks einfach fort- Gegangen – darf’s nicht sein. Tortur beständig beim Erinnern, Lächelnd wie ein Messer – Schmerzhaft-schädlich – […]

shrimps

Mittwoch, den 22. Februar 2017

manchmal sind alle beisammen im traum eines armen menschen, der allen grund hat zum träumen

Shrimps

Sonntag, den 19. Februar 2017

Ein Zeichen. Kurz vorm Verblassen des Zimmers. Er ging zu den Fenstern um sie zu schließen. In Messingständern Kerzen, gezündet gelangweilt, dumm sein Plagiat, Fischsauce mit Shrimps, der Nachdruck von Original und Kopie. Die Zunge trennt Hühnerhaut von Fleisch. Beherrscht, der Junge an Eduards Seite so hervor ragend ver- knöpft mit dem Bild einer eingelegten […]

Da kann man ganz schön danebentreten, wie man an diesem als Gedicht gemeinten Text sehen kann

Donnerstag, den 16. Februar 2017

Aber damals waren die Texte auch nicht besser als heute, nur dass sie heute, pardon, immer hirnloser werden.

Und was “jede Renaissance” angeht, da erweist du dich als Vertreter des reaktionären Spießertums.

Donnerstag, den 16. Februar 2017

Aber nichts für ungut, wenigstens die eingesetzte Zeit und Mühe sollte vom Leser belohnt werden.

“Dass es sich bei Ihrem Gedicht um Kitsch reinsten Wassers handelt, ist für mich unbestritten.”

Mittwoch, den 15. Februar 2017

“Bitte lass mich runter, lass mich endlich, endlich runter!” Die Amseln fallen auf den Balkon. Nicht in toter Form. Sie lassen sich fallen. Mit Flattern. Die Bewegungen setzen sich oberhalb des Vogelkörpers fort, angetrieben von etwas, über das ich immer seltener Lust habe, nachzudenken. Auch Gesten vererben sich. Ich bin zunehmend wie Mutter. Wenn ich […]

Fragment

Samstag, den 11. Februar 2017

I Zuerst entdeckte ich meine Einsamkeit in einem Teich. Sie schwamm an der Wasseroberfläche und kräuselte sich in einem Lächeln. Dünne Falten bewegten sich hin und her. Sie wirkte freundlich und erschreckte mich nicht. Doch als ich einen kleinen Stein auf sie warf, wurden die Wasserfalten tiefer, schwankten heftig, und ein neuer Ernst drang in […]

Sag doch mal was Schönes

Freitag, den 10. Februar 2017

Steuersparschlussverkauf!

Eine Amsel

Donnerstag, den 9. Februar 2017

schaut mich im Herbst- laub unverwandt an. Wer wählt da auf eigene Kralle den schweren Stand, zeigt allem Ein- und Ausgeflogenen die kalte Schulter? Bald wer- den die Nebel nach dir greifen, Krähen deine raue Gesellschaft sein, ja Menschenherzen ent- scheiden ob du hier, in den weißen Stürmen, bleibst. Nach Singen wird dir kaum noch […]

Blödsinn

Samstag, den 4. Februar 2017

hoch drei soll gleich zwei sein

Plötzlich

Samstag, den 4. Februar 2017

ist es wieder 4. Januar, Zeit für ein Gedicht – am Bosporus werden Bomben gezündet – warum? In Bagdad sprengt sich ein Mann selbst in die Luft… Für den Weg nach Bagdad brauchte man einmal zwei Wochen, mit dem Flugzeug geht es schneller. Raketen bringen Satelliten ins All, wessen All? Das All einiger, Manche haben […]

_________________Auster_____________________

Samstag, den 4. Februar 2017

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