Monatsarchiv für Juni 2019

Featuring : A. N. Whitehead : Prozess und Realität

Donnerstag, den 27. Juni 2019

O NOUS GAR EMOON O THEOS * Jede Wissenschaft muss sich ihr Instrumentarium selbst ersinnen. * * Das Hilfsmittel, mit dem die Philosophie arbeitet, ist die Sprache. * * * So gestaltet die Philosophie in derselben Weise Sprache neu, wie in den Naturwissenschaften vorgegebene Anwendungsmöglichkeiten neu gestaltet werden. * * Genau an diesem Punkt wird […]

Mythen

Montag, den 24. Juni 2019

die Flügel ausgebreitet nistet ein Vogel im Schlaf singt von jeder Faser des Dunkels in schwarzer Schattierung Gewebtes Träume pulsen im Körper Lichtwerk hinter geschlossenen Lidern die Flut rast mit Geröll in der Weite des Flussbetts Nächte fliegen in den Tag jeder Schritt ein Wagnis Worte klemmen in alten Türen graues Licht doppelte Schatten zwischen […]

Ein Text wie

Samstag, den 22. Juni 2019

wenn ein Raumschiff startet. Erst ist da ein Feuerkreis, tanzende Kontur, in deren blaudunklem Rot sich undeutlich schwarze Schlieren abzeichnen. Tausende von Dingen, alle gleich, alle anders, in einem Strudel permanenten Nachdunkelns eingeschlossen. Dieser Text erzeugt ein Geräusch wie ein Fieber, das einem heiß aus den Ohren tritt. Inmitten dieser andauernden Explosion sind die Familien […]

bauhaus

Donnerstag, den 20. Juni 2019

fallen in die straßen kinder blaue augen braune kohlenstaub wachsen aus den gärten glas beton un vent les vents reviennent aux soleils svetlana [warten auf den winter deine hände]

In alte Wunden

Mittwoch, den 19. Juni 2019

taucht die Morgensonne, so rot steht sie am Horizont. Aus Fenstern kriecht das Schweigen. Wenn du sprichst, rollen sich die Worte zu Steinen, die sich mittags erhitzen und glühend in die Sonne schreien. Doch jetzt liegen sie kalt zu meinen Füßen, hinterlassen Abdrücke vernarbter Träume. Auf der Rückseite spüre ich noch Jahre später die Kerben […]

Funzeln (FAZ, 12.6.19)

Donnerstag, den 13. Juni 2019

 

Aus deinem Mund

Samstag, den 8. Juni 2019

fällt Schnee. Deine Stimme ein fremder Wald ohne Rehe. Immer den Schneisen nach gehst du zum Ausweg, auf dem das Mondlicht liegt und manchmal ein See am Ende der Böschung. Nach Harz riecht der Atem des Dunkels. Bäume zittern Schatten unter die Haut, und ihre Nadeln weisen nach Norden wie du.