Zurück zu

Bereits fahrend, gab es mehr schweißdurchtränkte Kleidung, Leute mit weniger als dreizehn Kubikmetern Warmwasserverbrauch im Jahr. Kleine Dörfer, in denen sich das Militär nicht zeigte. Snacks und Angebote. Kein stiller Ort – nirgends.

Am Bahnhof dann der Zapfhahn. Dort musste ich zusehen, wie ich die Situation bereinigte. Vorbei an Bierleichen, dem Fußballverein auf Bildschirm und den Bingo-Spielern, legte ich der Kellnerin den Klo-Schlüssel wieder in die Hände. Wieder legte ich vor.

Dieser Beitrag wurde von frau kleist am 22. August 2011 um 17:24 Uhr geschrieben.

Genre: Gemütstiefe, Trauersymmetrie

2 Kommentare »

  1. Das Weg ist der Weg – auf ausgelatschten Prosawegen hinauf zum Satiregipfel. Danke, Frau Kleist, für die Vorlage. Ein zartes Haar aus Rapunzels Schopf spinnt sich durchs Cybernetz. Ergreif es!

    Comment by rapunzel — 22. August 2011 @ 19:24

  2. Das Weg ist der Weg: auf ausgelatschten Prosawegen erreichen wir den umwölkten Satiregipfel. Kloschlüssel hängt hinterm Kreuz. Fehlt Papier, so nimm das Gipfelbuch. Glückwunsch, Kleist!

    Comment by schwester grimm — 23. August 2011 @ 11:24

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.

Hinterlasse einen Kommentar