Ichempfindlich.

Von dem Augenblick an, wo – so sagtest du damals – man keinem Menschen mehr begegnen will, hast du gewonnen. Dann nämlich setzt du alles darauf, Wege und Möglichkeiten des Auswegs zu suchen, die du dann auch finden wirst, weil du dein Hirn immer mehr anstrengst, weil es aus einem echt existenziellen Lustempfinden auf diese Lust, diese Ichempfindlichkeit, ausrichtet, ausbricht, ausflügelt, um die Richtung, stell dir vor: im Himmel, zu ändern und wie eine eigene Denkbewegung auf dich zukommen siehst, wie von Zukunft umsät, umsätzt, vernetzt, vielleicht ist Liebe das Berühren des Anderen im Selben. Der Spagat vom Einerseits ins Andererseits. 

Dieser Beitrag wurde von van hengel am 30. März 2012 um 19:20 Uhr geschrieben.

Genre: Trauersymmetrie

Keine Kommentare »

Noch keine Kommentare

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.

Hinterlasse einen Kommentar