trommeln

sie stürzen mich hin
und runter von den tonleitern
ein senken ein ins auge beben
tausend kleine zungen heben
meine stiefeletten noch
in ihre gleissende bleistiftspur

sonne mond und güldensterne
ich habe meine schande doch
schon hinter mir und stinkende
küsse auch mein herr

fang auf mein blut
rühr meine trommelfelle
im gnadenkraut der fast
gekommenen stunde
du bist mein wohin

Dieser Beitrag wurde von unica am 30. Dezember 2012 um 13:41 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

1 Kommentar »

  1. großartig.

    Comment by eisenhans — 30. Dezember 2012 @ 20:27

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