engel

die flügel ausgebreitet zu einer stadt
mit park und vor den toren wald
in den häusern stimmen
erinnerungen engel mörder
eine dichterin streunt durch die straßen
sprüht verse an die mauern
ist der tod durchsichtig
und wirft keinen schatten

Dieser Beitrag wurde von Werner Weimar-Mazur am 16. Februar 2013 um 15:43 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

2 Kommentare »

  1. hier gerät die prima prima welt ins wanken – schattenlos und ohne gesicht.

    Comment by frau kleist — 16. Februar 2013 @ 17:33

  2. Ja, so in etwa. In der streunenden Dichterin (oder dem Tod oder dem Engel? oder in den Versen!!!) sind die gesellschaftliche Dimension dieses “Wankens”, dieser “Erschütterung in den Grundfesten” und deren Bedeutung für das Individuum vielleicht kongruent? Danke für Deinen lieben Besuch und die Hinterlassenschaft.

    Comment by werner — 17. Februar 2013 @ 16:38

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