Unerträgliche Dehnung des Fühls

So tun, als ob nichts sei. Am Seilfaden

springen. An der wippenden Gedanken

mitte seifend sich ertragen. Ball der

Feilheiten. Keil und Federnd sich

Selbst zusehen beim Wegblick.

Das Gefühl tragen. Daseinszynik

in jedem Atemzug. Je höher die

Laune, desto tiefer der Stich

In meine Herzpunkte.

Tüpfelnd. Ich durste mit

meiner Uneinnehmlichkeit

in Dich hinein.

Soll das mein Leben sein?

Kleinstheit der Sekundenbrüche

täglichen Augenblicks?

Leere des Deins?

Keine Heimat haben

in dem Mensch.

Streblos und

Zerweht.

Dieser Beitrag wurde von CatherinaSforza am 2. September 2013 um 19:01 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

2 Kommentare »

  1. auch harald schmidt sagte gestern im käseblättchen der provinz, man sollte eine depression auch mal so nennen dürfen. recht hat er! “streblos und zerweht” werden wir in den herbst katapultiert.

    Comment by soundroom — 3. September 2013 @ 09:09

  2. An den Küsten erschien ein Organismus, der den Planeten verwandeln sollte: Der Stromatolit ernährte sich von Sonnenlicht und füllte die Atmosphäre mit Sauerstoff.

    Comment by frau kleist — 9. September 2013 @ 10:37

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