Wo sich Fuchs und Elster gute Nacht sagen

Stand ein Mann am Straßenrand und wartete

auf das nächstbeste Auto, Fahr

Zeug das die Flöhe im Sack

An seiner Seite (Steine, welche?

Endgültig zum Tanzen: ___

Rieb sie sich zählend die, Papa warum

- Ach weißt du, Diamanten sind …

Ich erwachte und sah, dass sie nun schlief.

Dieser Beitrag wurde von J. W. Rosch am 26. August 2008 um 09:27 Uhr geschrieben.

Genre: Gemütstiefe, Realitätsschatten, Trauersymmetrie

7 Kommentare »

  1. STÖRTEBECKER

    Am Ende

    weil ich ein Pirat bin

    werde ich
    auf der Straße
    mit abgeschlagenem Kopf
    an dir vorbeilaufen

    damit du freikommst.

    Comment by Utz Rachowski — 26. August 2008 @ 09:32

  2. Kritik? Essay?

    Comment by Gol__ — 26. August 2008 @ 10:40

  3. Der Leser zieht den Vorhang zu, damit sich der Autor nun richtig raushalten kann: “Mit anderen Worten ist der Modell-Leser eine textlich festgelegte Reihe von Glücksbedingungen (Austin, 1962), die eintreffen muß, um einen Makrosprechakt – wie der Text ihn darstellt – voll zu aktualisieren.” [Umberto E.]

    Comment by Gute Nacht, ich leg mich mal hin — 26. August 2008 @ 15:21

  4. Erkenntnis geht durch den Körper, Liebe geht durch den Traum: Sie ging hinaus, und die Tür schlug hinter ihr zu. Vor ihr lag eine jenseitige Mondlandschaft, hinter ihr das jenseitige Haus, das vor einer Woche noch ihres gewesen war.

    Comment by Moj'n : "She's Leaving Home" — 27. August 2008 @ 07:27

  5. Das Haus stand sicher nicht in New York, und wer weiß, vielleicht führte die Straße, an welcher er nach seiner Flucht vom Time-Square nun stand, ja auch nicht nach Westen: Es kann ziemlich kalt werden in California. Wanderer, willst du dich in den Himmel – vergiss alles, außer Schlafsack-gutgut

    Comment by werbepause — 28. August 2008 @ 08:44

  6. ICH WOLLTE DAS WUNDER
    ganz nah an mich heranlassen

    der vater sprach
    über die sonne

    ich schloß die augen
    zu

    versus

    jeder mensch ist aus rechenbar
    im geheimnis der schöpfung

    jeder mensch hat seinen zauber
    auf der bank der daten

    JEDER MENSCH IST IN SEINEN TRÄUMEN
    groß schön nackt und wund

    Comment by Günter Ullmann — 29. August 2008 @ 14:10

  7. Die Augen taten ihm sinken, trank nie einen Becher mehr.

    Comment by feyn man — 1. September 2008 @ 20:19

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