Steißvogel (1)

Heimgekehrt und aufgeklappt, Herz auf der Zunge und nicht Staub, doch siehe da, noch immer : Was für eine Trockensavanne. Da möchte man doch Steißvogel sein, auf dem Ast einer immergrünen Araukarie sitzen und krähen : Donnerfurz und Weltenei, Arsches Wunder ist vonnöten !

Dieser Beitrag wurde von Beke am 26. August 2008 um 18:43 Uhr geschrieben.

Genre: Gemütstiefe

7 Kommentare »

  1. Auf nach Araukanien! Wunderbare Figur: Tschilp-tschilp, der Scheißengel mit einer Schärpe aus zuckerbunten Summ-summ. Wer hätte noch nie den Wunsch verspürt zu fliegen?

    Comment by vogel-1 — 27. August 2008 @ 07:33

  2. Lach nur
    schräger Vogel du da oben
    Wenn sich dein Singsang
    mir zum Hohngelächter
    kehrt
    so ists wohl recht
    Was geh ich in der Dämmrung in den Wald
    und nicht allein
    so daß der wohlgeschnürte Flügel wieder ruckt und zuckt
    Hätt ich die Unze Weisheit bloß gefressen
    stattdessen
    renn ich wie der Vogel Strauß
    den Kopf im Sand
    und lass den Hintern mir bescheinen
    Alles wie ehedem
    lachst du
    Und irrst

    Comment by der Vogelfreundin — 27. August 2008 @ 15:10

  3. Hey Commander, kommen Sie herunter, es ist furztrocken da draußen (knall) da hat wohl mal wieder einer die Bohnensuppe eingefahren… (Eigentlich find ich Fäkalhumor ja net so doll, aba für diesen bloggggggkkkk könne mer ja ma diese Sparte einführen. Jawohl, einführen. Titel: Raumschiff Enterscheiß. Achja, mer licht … so schlecht in diesem bette.

    Comment by crysantheme — 27. August 2008 @ 16:30

  4. ok, ich komme, hakuna matata, aber nur if YOU den Teppich ausrolls royced und weiter mit mir Schlitten fährst.

    Comment by Esperanto — 27. August 2008 @ 19:07

  5. “Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen.”
    Anton Bruckner hatte mit diesen Worten sicher eine höherdienliche Wahrheit ausgesprochen (von Genies ausgesprochene Wahrheiten haben die sonderbare Eigenart, wahr zu sein), jedoch – ich möchte ihn dorthingehend korrigieren, dass ich verlauten lasse: … muss lange beim Facharzt verweilen. Ich sehe eure verständnislosen Münder auf- und zuklappen. Wer vertraut denn heutzutage noch einem Arzt? Ja, schon Karl-Peter hatte seine Prosa vom Facharzt untersuchen lassen und war schlecht damit beraten: Das Ergebnis war und blieb für ihn erschütternd. (Inkriptionen 1, 09/07) Ich weiß nicht. Ich gehe gern zum Arzt, noch lieber zum Facharzt. Die Gerätschaften, mit denen er meinen Körper erkundet, lassen mich im Nachhinein nahezu immer poetische Türme von gewichtiger Nichtigkeit erzeugen. Und jeder Turm ist doch das Ergebnis einer wiegenden Nichtigkeit, nicht wahr? Ich verstehe deshalb die ganze Erregung um dieses Thema nicht. Umso lieber fülle ich mir etwas Champagner ins Glas, nehme ein Käsehäppchen oder eine Traube zwischen die frisch gebadeten Finger und proste euch aufmunternd zu, freue mich auf den nächsten Arztbesuch, der das Prosaische in mir zu pointierten, aufwärts weisenden Ergibigkeiten verdichten wird. Übrigens: Wer hohe Türme bauen will, muss auch mal auf’m Ast (so’n Ballast) gesessen haben.

    Comment by die baronin baronesse — 27. August 2008 @ 20:52

  6. Verehrte Baronin-Baronesse: Was soll das? Wollen sich die verarmten Adligen etwa zu neuerlicher, möglicherweise sogar geisticher Herrschaft aufschwingen? Ich kontere hiermit als Vertreterin des 1faches Volkes. Mein Lebensmotor lautet: Essen, Trinken, die Qualität der Betten im Urlaub. Welches Kleid Frau Kübelböck in der Late-Night-Show am Dienstag trug. Wozu Geist, wenn wir doch Matrizes haben?

    Comment by 1volksvertreter — 27. August 2008 @ 21:17

  7. “Doch Magellan kam nicht mehr dazu, das Feuer zu löschen. Er verschied so schnell, wie ein Gedanke Wirklichkeit wird, wenn alle Bedingungen auf ihn hindeuten” (Man nennt es Furz aus Gottes Arsch, Darling.)

    Comment by 1spieler — 29. August 2008 @ 13:56

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