Märzend

Knorrige, windende Äste;
in Erwartung eines reichen Sommers
recken ihre Knospen
tief hinein in weite Frühlingshimmel

Wenn Abend naht, neigt still
Zephir sein kräuseliges Haupt,
das Licht summt aus;
es bleibt der Duft von jungem Grün

Dieser Beitrag wurde von Faron Bebt am 30. März 2014 um 17:40 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

2 Kommentare »

  1. dazu fällt mir ein: ernst jünger – martin heidegger, briefwechsel 1949-1975, Klett-Cotta.

    Comment by frau kleist — 30. März 2014 @ 18:51

  2. Vielen Dank für diesen – ich hoffe es wirkt nicht eingebildet – durchaus schmeichelhaften Verweis;

    dank eines inspirierenden Buches, das u.a. Jüngers Anfangszeit zum Thema hatte (“1913″) und eines Hinweises meiner Frau auf diese offene Plattform gelang es mir eine unerquickliche, mehrjährige Schreibblockade zu überwinden.

    Sollte also mein Anteil an Veröffentlichungen auf dieser Seite in den nächsten Tagen etwas überhand nehmen, man möge es mir bitte verzeihen.

    Comment by Faron Bebt — 30. März 2014 @ 21:20

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