Askalon

Also gut. Vukovar und Tora Bora, Gori und Babil. Die Kreuzfahrer haben Askalon erobert und die Rum-Seldschuken die Byzantiner geschlagen. Von Megiddo anzufangen ist müßig. Das ist so wie es bleibt. Ja, lass uns über den Tod reden. Die schwarzen Felle von Toulouse. Das helle Himmelgrau. Und Arm und Bein. Das ganz darin. Weg mit dem Für. Für niemand mehr und nichts. Die Sonne scheint. Frostklar die Luft. Im Eis gerahmt der goldne Fisch ist schön. Und tot. Weiß soll nun sein.

( Aber von mir aus können wir auch über die Massenkrankheit Intelligenz reden, die sowohl Klugheit wie Einfalt so gut wie ausgerottet hat. )

Dieser Beitrag wurde von Beke am 14. Januar 2009 um 22:01 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

4 Kommentare »

  1. sowohl klugheit wie einfalt: warum sowohl? so gut wie ausgerottet: den überfluss. und jetzt die massenkrankheit, bitte!
    vokuvar und tora, gori und babil, rum-askalon bei obelix-diggedag – mehr, bitte.

    (askalon bleibt skandalon, gori-gori ein grab. der tod ist eine massenkrankheit)

    Comment by leib nit z. — 15. Januar 2009 @ 11:44

  2. Die Sonne scheint. Ihr Fischlein schweigt. Dazwischen verschwindet die Sichel.

    Comment by ahm — 18. Januar 2009 @ 21:39

  3. das leben holt den tod ein, immer wieder, erst recht das gerede über den tod, die sichel schärfen und schneiden, gras, petersilie und kinderhaar

    Comment by d.meter — 18. Januar 2009 @ 22:42

  4. was verschwindet ist die angst – und die musik – und was immer wiederkehrt, kehrt, ist die erinnerung daran, dass es worte gibt in der musik, nebel, musik

    Comment by wolken ziehn vorüber — 18. Januar 2009 @ 22:51

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