Gefüttert

In blassgelbe Sonnenscheiben

geschnittene Schuljahre

den Mund auf der Silberfläche

Dieser Beitrag wurde von crysantheme am 24. Januar 2009 um 16:22 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

8 Kommentare »

  1. blassgelbe melancholie… hinfort..
    schuljahre.. hinfort..

    NEIN sagt laut dein Inneres
    und sträubt sich und wehrt sich

    knallrote Quader wollen wir
    weiche Wellen, die Muscheln anspülen
    in denen Deine Worte zu lesen sind

    Comment by Jacqueline Mansfield — 1. Februar 2009 @ 16:37

  2. Geometrie des Leidens
    Das gleichschenklige Dreieck in der Ecke
    Trapeze hoch oben
    das Parallelogramm sieht das ganz anders
    das Quadrat zwischendurch

    Kreise Kreise Kreise

    Comment by Jackie nochmals — 1. Februar 2009 @ 19:17

  3. Litter Suffer Geometrics

    Gezogene Zirkel.
    Querein in Kommata.
    birst Schnee
    in Prague gefrostete
    Spuren einer Liebe
    Bimbam, Wiener Prater,
    auf wässrigen Limetten
    in Gläsern
    ein Hauch von:
    “A mathematical equation cannot describe
    any of my liaisons.”
    Durst nach Mozart,
    connecting Shakespeare,
    Lüster – illuster.
    Schule ist ohnehin
    aus der Mode
    der Traum
    für Jayne Mansfield
    die Lady Look:
    “one day some other young girl is going to make
    her way across this room and ask for my autograph.”

    Comment by Vyvyane Leigh — 1. Februar 2009 @ 19:39

  4. “Nicht für das Leben, für die Schule lernen wir.”

    Comment by Wera Oblomowa — 10. Februar 2009 @ 07:36

  5. Ja. Wir erfüllen hier wichtige Aufgaben. Wir bringen die Menschen dazu, zu wünschen, sie könnten noch einmal in die Schule gehen. Als würde die Schule nie enden. Die Schule ist die Avantgarde des Lebens.

    Comment by schulbrot — 10. Februar 2009 @ 17:00

  6. und stulle ist die vorhut des brechreizes, möge es nie enden mit uns und den assizoationen (besonders die dritte bilumische formel, da wird endlich nivolas rund…

    Comment by nadja — 14. Februar 2009 @ 07:56

  7. “den mund auf der silberfläche”: zwei lesarten; der m. ist teil eines kopfes oder gerade nicht. wenn ja, dann ohohoh (armer johannes – wenn nein dann fragt sich, was die zwecks grippebekämpfung freundlich gereichten zitronenscheiben überhaupt mit dem ekel der vergangenheit zu tun haben. ach ja, die schmecken so sauer! uh, da schüttelt sich alles schon bei der vorstellung an den blassgelben geschmack … übrigens mag ich sauer, besonders bei menschen

    Comment by christoph — 14. Februar 2009 @ 08:05

  8. Blass-Gelb: Modefarbe 1983
    Sonnen-Scheiben: Das waren die besten Scheiben.
    schneiden, schnitt, geschnitten: Vgl.: “[...] Lust, die ihr den Unterleib wie ein Schwert durchschnitt [...]” (Inkriptionen 1, denkporno, S.40).
    Schuljahre: Vgl. entsprechende Werke aus der Weltliteratur.
    “der Mund auf der Silberfläche”: Dieser Teil ist ein Zitat und gehört zu einer unveröffentlichten Erzählung: “Ich sah in den Spiegel und setzte meinen dunkelgrünen Hut auf. Mit dem Mund küsste ich die Silberfläche, auf der ein Bild von Nicolas befestigt war.”

    Comment by crysantheme — 14. Februar 2009 @ 11:41

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.

Hinterlasse einen Kommentar