Bekenntnis

Beschreibe ich die Trauer,

krümmt sich das Echo der Wörter

in meinem Leib wie ein

abgestorbener Fötus.

 

Ich, Schatten meiner selbst,

gefesselt an die Farblosigkeit des Heute,

verfang mich in den Netzen

der Reglosigkeit.

 

Alles versinkt.

Häuser, Straßen, Städte ein Konglomerat

versteinter Tristesse, die Trauer

legt sich auf Vögel und Bäume,

ernüchtert schleppe ich mich durch die

Wüste der Nichtigkeiten

 

Zeit der Umkehr.

Das Gewebe aus Hoffen

und brennender Lust aufs Ungewisse

hat seinen Glanz verloren, nur

diese Trauer, der Schmerz.

Dieser Beitrag wurde von Antigone am 2. August 2015 um 09:25 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

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