Der Schrei

Schreie der Krähen
zwischen Straße und Dächern,
und du beruhigst dein Blut,
verschluckst den Schrei,
der aus der Kehle will.

Still nun die Straße
wie zuvor, nur ein, zwei
Laute menschlicher Äußerung
hinter Gardinen, ein Nichts,
das nichts verbirgt.

Du sitzt und lauschst,
und du erlebst diesen Morgen
wie einen Freund, der mit dir
spricht als ein Wind,
ohne ein Wort.

Dieser Beitrag wurde von Antigone am 8. September 2015 um 08:23 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

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