die beteuerung der zeit

die wiesen hängen tief die felder
hundertschaften von seiltänzern
überqueren das meer

du berührst schmetterlinge
an deinen fingern falterstaub
du gibst mir das gefühl
dass ich gedichte zähmen kann
und den tag anhalten
auf dem fluss treiben steine

gott lässt für sich beten
ängste wachsen
zu einem martyrium

 

Dieser Beitrag wurde von Werner Weimar-Mazur am 5. September 2015 um 20:04 Uhr geschrieben.

Genre: Gemütstiefe

Keine Kommentare »

Noch keine Kommentare

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.

Hinterlasse einen Kommentar