Ebbe

Salz hängt spröde an den Klippen
meiner Träume,
und die Wellen rauschen nur von fern.

Ich gleite von den windgepeitschten Hügeln.
Immer tiefer
falle ich zu dir.

Einst wiesen deine Blicke meerwärts,
blaue Ruhe vor dem Sturm.
Dann warf ich in dir Anker.

Dieser Beitrag wurde von Sigune am 22. April 2016 um 17:42 Uhr geschrieben.

Genre: Trauersymmetrie

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