Golden

Auf welchem Kai soll ich warten,
tagelang?
Möwen reißen Reste weg.
Wasser schneidet Sonnenring
mit der Schnur
Mit dem Fischernetz ziehe ich die Zeit an mich.
Fang ist klein.
Schuppen schmelzen Zundergold,
An der Seite lang.
Fische schwimmen in dem Meer,
Warten auf den Moment,
Dass ich sicher bin, was ich will.
Hinter ihnen geht das Leben, wie`ne Welle goldig -voll.
Schweige ich…

Dieser Beitrag wurde von Lena Ryschkova am 19. Juli 2009 um 12:15 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

2 Kommentare »

  1. keine Fenster nur Licht so rot gelb blau grün Dunst über Decken und Stufen mit Reflexen bemalt liegt dann in schwarz auf schwarz will sie markieren und wechselhaft im Takt so passionate den Tag den ich zwanzig mal fixativ meines ich fortwünsche

    Comment by liebeslyrik — 19. Juli 2009 @ 12:48

  2. Die Aale glitschten durchs Wasser, wie ein Banker durch alle Krisen, aber ich stellte ihnen eine Reuse auf, nicht aus Materie, nein aus Zeit. Jahrelang hatte meine Frau die verfließenden Sekunden eingefangen und aus Ihnen die Reuse geflochten. Reisender, der Du nach Poel kommst, kauf Dir ein Aalbrötchen!

    Comment by Ein Fischer — 2. August 2009 @ 07:59

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