Auflösung der Gefühle bis ins Schattenplasma der Seele

Plötzlich bist du frei
Die Waldkante deines Blicks
Hebt sich ins Dickicht
Auf dem Scheitel
Stapelt sich die Luft
Bis unter die Sterne
Im Ohr schäumt der Wind

Darunter breitet der fliegende Teppich
Vorläufig schwebenden Wassers
Seine Bartplastik
Ins dreidimensionale Anwesen,
Karawanserei ohne Sitzkissen
An den Wanderrouten
Der Flügelwesen, darin
Die ungehinderte Ausbreitung des Lichts
Ihre weißgraue Brechung findet

Die Auswüchse des Kopfes
Hinterm Hals
Schlagen mit der ganzen Macht
Eines zuckenden Muskels
Ihre Flügelklappen ans
Gebälk, Zucker
Für die Mitochondrien

Dieser Beitrag wurde von chlebnikov am 27. Juli 2009 um 13:37 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

4 Kommentare »

  1. schlaffe zotte

    worte gibt es : lieber hätte ich sie nie gesagt
    gesagt ist gesagt : aufrüttelnde worte
    nach dreifachem schlaf : dem neues leben
    entspringen könnte : wäre nicht
    die angst : meine angst
    die keine angst vorm leben ist : sondern
    mich zu verlieren : hab mich längst
    verloren : aber das ist nicht wichtig
    dich verliere ich & dich : die reine
    katastrophe : beziehungen gibt es
    affären gibt es : episoden gibt es
    endgültiges gibt es & es gibt
    kein zurück mehr : so scheint
    es heute : morgen ist ein anderer
    tag : ich erkenne dich & ich
    erkenne mich nicht wieder

    Comment by nur — 28. Juli 2009 @ 15:12

  2. Samstags, am Cospudener See, ich hielt gerade etwas Ausschau, trat ich plötzlich ins Schattenplasma. Da sauste ich durch die Sterne, und ich glaube, ich sah die Zeit vor dem Beginn der Zeit. Die Sphären klangen in meinen Ohren, die Mitochondrien gingen ihrer Tätigkeit nach, da sah ich es: das Ewige, das Ideal und meinen ungeputzten Schuh.

    Comment by Ein Kritiker — 2. August 2009 @ 07:52

  3. Sonnabend? Ein kleines meer, über und über in wellen. Ich sagen – meine Auge verblitzen hinter ihre spiegel, protuberanzza. Da, da lauste mich die die, glaube, deine Sühnapseln versinken in Leptoonen. Kahavalla, nicht ich, sag er du mit akkusa, tief über diese tätowierigkeit gebeugt: das ah, das oh und die käse von salamis zwischen deine zann. Dann. An Sonntag. Dank, dank

    die Café maschinn

    brummt so schön, so

    Comment by pauschalkritik kitirklahcsuap — 9. August 2009 @ 17:07

  4. Plötzlich Samstag

    Aus den Ecken des Haars
    Runde Tropfen, rot
    Blendet Licht die Wellen
    Bis auf die Linie Eigen-
    Schwingung ab, Spektrales
    Spektakel im Apparat
    mit Glückskaskaden

    Neigungen, Säure
    Für die Ribosomen

    Comment by deko struktor — 11. August 2009 @ 10:51

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