protzki auf dem postament

die welt : wir haben protzki dafür
gehalten : diesen trotzki
der poesie : der auf dem postament
thront : auf das wir ihn gehoben
haben : der unverschämte
würde er leben : es gefiele ihm dort

Dieser Beitrag wurde von Nurio Quevadis am 10. August 2009 um 10:28 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

5 Kommentare »

  1. Löwen gibt es, die gähnen nicht mehr.
    Meere gibt es, die schäumen nicht mehr.
    Wasser, die nicht fließen.
    Tanten, die nicht lächeln.
    Menschen gab es, die dachten.

    Nach ihnen die Sintflut – wenn es Sinn hat

    Comment by sledgehammer — 11. August 2009 @ 10:27

  2. Die Herzen sind gezählt auf diesem Stern; Glückwunsch!

    Comment by 3-Oktavn--PJANO — 11. August 2009 @ 10:33

  3. “ich werd’ die schlecht’sten sprayer der stadt engagier’n”

    Comment by nullbeat — 16. August 2009 @ 17:13

  4. “Ewig blaues Meer. Ewig Sonne. Marmara-Meer. Homerisches Meer. Odysseus auf Prinkipo. Rudern. Fischfang. Zeit zum Schreiben und Studieren. Ewig Ferien. Entsetzlich. (Er schlägt ein Buch auf.) Wisst ihr, wie er mich nennt, der große Vorkämpfer des britischen Imperiums? Menschenfresser von Europa nennt er mich. (Er lacht. Wendet sich dem Hintergrund zu. Blumkin tritt vor.) Er fluchte und raste, er zischte und spie, schlug um sich und intrigierte. So schreibt Churchill. Er wiegelte die Armen auf gegen die Reichen. Er wiegelte die Elendsten auf gegen die Armen. Doch dann warf sich dies niedrigste kommunistische Gesindel über ihn, um ihn selbst zu zerfleischen. (Gelächter. Lew Sedow mit einer Zeitung vor.)

    1968-69

    Comment by Peter Weiss — 6. September 2009 @ 22:18

  5. protzki auf dem arbeitsamt, protzki auch am firnament…
    the higher we stand:
    Blent – a – Dent.
    protzki – bitte in abt. 3 melden!
    drunter trug er schuhe von samt.

    Comment by das nicht — 31. Oktober 2009 @ 19:18

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