Apfelkerne? Über den Ekel vor der Bedeutung

…denn ich habe alles vergessen

Festgenagelt hängt dieser Augenblick in den Wolken, dieser Wand zwischen hier und dem Licht. Es war einmal.

Er streckte sich in alle vier Richtungen, die seinem Herz für die Ausbreitung auf dieser Leinwand zur Verfügung standen, sie begann sich vor sich selbst zu ekeln und – es gelang.

So wird es sein. Die Wolken als Gehirne, in denen es kreiselt. Der Blick ein Auge ohne Erinnerung.

Alles fließt, nur die Worte pulsierende Zimmer aus Dampf. Unzählige Blasen mit Herzen aus Staub

Ich erinnere mich an: den Ekel, die Wolken, den Sinn. Alles bewegt sich ohne Veränderung.

Dieser Beitrag wurde von Zhenja am 22. August 2009 um 11:14 Uhr geschrieben.

Genre: Trauersymmetrie

6 Kommentare »

  1. bravo! dieser text, von bryan ferry gesungen, gliche einer äsklapeidischen Ode.

    Comment by f. — 26. August 2009 @ 16:44

  2. natürlich: einer orthopädischen Hymne.

    Comment by Fußbettsandale "F." — 26. August 2009 @ 16:47

  3. orthopädischen Hymne.

    Comment by Fußbettsandale "F." — 26. August 2009 @ 16:48

  4. ach danke, sagt mein Vater, immer wenn man ihn fragt, wie es ihm denn gehe. Ach danke, sage ich, danke, und denke, es gibt noch immer gymnastische Hyrne.

    Comment by denkdoktor — 26. August 2009 @ 17:19

  5. Apfelkuchen? Vom Ekel und seiner Bedeutung. Fest verbrettert quillt das Obst aus den Feldern. Wand hält fern von dir und Licht. Once upon a time…
    Ein kleines Mädchen. Pubertäres girlie. Paint-brush hair. Little Lack. Sie lebt. Am Herz leckte die Deutung und es klang. Aschefarben. Los legt ihr Blick ohne Behütung. Little girl blue.

    Comment by apfelkuchen — 28. August 2009 @ 19:34

  6. Bei Gudrun war immer Alles dunkel.

    Comment by Verhüterli — 6. März 2017 @ 18:42

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