IN JEDEM LICHT GIBT ES

Einen Kern, so

Schwarz wie die Nacht

Noch vor ihrer Benennung -

Abwesenheit

Jeder Farbe, so

Grau glimmt die Bedeutung

Des Wortes, Gleichklang

Des Hirns mit dem Ohr -

Schwingen

& Gebrumm, 50 Hz

Und mehr, oder weniger noch

Ein Flügelgeschrei, so

Schwarz ist die Farbe

Wahrnehmungsgeformter Welt:

Begrenzt sich alles

Mit dem Flügelgebrumm

Seiner Gleichheit,

Krankheit in der

Plätschernden Wellenarchitektur

Von Raum und Zeit,  Wieder-

Kehr oder Zukunft,

Nichts außer es selbst

In seinen leuchtenden Grenzen.

In jedem Licht aber

Gibt es einen Kern, so

Schwarz wie die Sonne

Noch vor ihrer Benennung -

Erscheinen

Stummer Namen vor einem

Antlitz mit Augen noch

Die nichts sehen, Ohren

Die nichts hören, Namen

Die nichts meinen außer

Dass Du da bist

Und ich hier,

Dennoch

Hier bin

Dieser Beitrag wurde von Zhenja am 12. Dezember 2009 um 23:53 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

1 Kommentar »

  1. kreise kreisen

    wir wandern auf kreisen
    auf jedermanns kreisen
    wartend auf exzentrik
    du springst & überschlägst dich

    sieh : es läuft jeder im kreis
    im kreis bewegen sich die gedanken
    jeder stiert auf sich
    am himmel kreisen die monde

    taub & kalt : aber du nicht

    Comment by Nurio Quevadis — 22. Dezember 2009 @ 11:24

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