Missgeburt

Nun schreibt er täglich ein Gedicht,
mit dem er nächtlich schwanger ging.
Und er gebiert ein Leichtgewicht,
beäugt den dürren Abkömmling.

Das arme Ding, es rührt ihn sehr.
Er weiß um seine Vaterpflicht:
Verstoßen tät er’s nimmermehr.
Denn immerhin ist’s sein Gedicht.

Dieser Beitrag wurde von Antigone am 26. Oktober 2016 um 06:12 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

12 Kommentare »

  1. lange suche ich schon einen begriff für dies seit einigen monaten anhaltende phänomen – inszenierte selbstgewissheit:

    Comment by miss geburt — 26. Oktober 2016 @ 10:29

  2. Liebe Miss Geburt, Ihr Kommentar ist nicht für alle und für jene einleuchtend bzw. eindeutig formuliert. Oder meinen Sie dass, was ich denke?

    Comment by Miss Verständnis — 26. Oktober 2016 @ 11:39

  3. ich meine, DASS ich denke.

    Comment by miss geburt — 26. Oktober 2016 @ 11:53

  4. Ich amüsiere mich. War ja auch nicht anders zu erwarten. Da kann man mal sehen, dass Erfahrung gar keine so schlechte Sache ist: Man trifft genau da, wo es weh tut. Und die Getroffenen geben Laut. Dabei habe ich diesen Text auf keinen der hier postenden User gemünzt, er ist schon ein paar Jährchen alt. Stimmt aber immer noch. Sollte man eigentlich gar nicht glauben.

    Gruß, Antigone

    Comment by Antigone — 26. Oktober 2016 @ 13:11

  5. Boah Antigone, Ihr Ego ist so stark, dass Sie damit auch gegen eine Betonwand rennen können!
    Wo treffen Sie was??? Hier tut nix weh, außer Ihre Selbstgefälligkeit. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass wir uns in irgendeiner Weise von Ihren schulmeisterlichen Versmaßen getroffen fühlen.
    Damit Sie es aber auch verstehen: Wir machen uns gerade ein wenig lustig. Auf Ihre Kosten. Das nicht fein. Ich weiß. Es macht aber Spaß und versüßt den Alltag.
    Und nun wieder antworten, aber deftig, meine Liebe. Schließlich habe ich heute noch kein Mittag gehabt …

    Comment by MIss Verständnis — 26. Oktober 2016 @ 15:53

  6. Miss Verständnis, Freundchen!

    Ich habe nichts dagegen, wenn du Einwände gegen meinen Text äußerst. Das bleibt dir unbenommen und ist dein Recht. Aber wenn du mich als Person in dieser dreckigen Weise angreifst, gibt es was auf den Deckel. Ist das verstanden worden? Und das gilt für alle anderen genauso, die glauben, übermütig werden zu können.

    Freundliche Grüße, Antigone

    Comment by Antigone — 26. Oktober 2016 @ 16:45

  7. Mahlzeit! Endlich mal was Leckeres…

    Comment by Das Freundchen — 26. Oktober 2016 @ 17:14

  8. ich habs: der text ist für junge leute, die noch gute augen haben!

    Comment by frau kleist — 26. Oktober 2016 @ 18:48

  9. also es reicht jetzt, Antigone, mit drohungen! andernfalls empfehle ich Ihnen, sich am besten aus den inskriptionen abzumelden, oder auf weitere kommentare und antworten zu verzichten?

    Comment by werner — 27. Oktober 2016 @ 17:42

  10. Jetzt ist der liebe schlaue Werner böse, weil ich das Natürlichste gemacht habe, was man in einem Online-Literaturforum machen sollte: Mir mal die Texte genauer angesehen und meine Ansichten dazu geäußert. Was für ein Vergehen! Ich höre Stier Werner schnauben. Schnaub nur, mein Guter, noch ist jedes Rindvieh gezähmt worden.

    Lieben Gruß, Antigone

    Comment by Antigone — 29. Oktober 2016 @ 05:59

  11. viele seiner texte erscheinen mir wie zu groß geratene feinripp-unterhosen, aus denen zuweilen ein monochrom schillernder falter schnurrt. es ist etwas, das haengt da so drüber, einen absatz über der wäscheleine – und man fragt sich, ist es der wind, der dieses etwas zur seite schiebt? es flattert, es zittert, es zieht, des kaisers neue kleider. spuren der konsistenz von gülle aufweisen.

    Comment by frau kleist — 22. Dezember 2016 @ 12:41

  12. hallo ich muss morgen zu fielmann. wegen der fehlsicht.

    Comment by frau kleist — 25. April 2019 @ 22:53

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