Wind, Farbe, Feld

Wie
durch blutige zweige
dringst du ins helle.

Gennadij Ajgi, aus: Ruhe

Im geäderten Dunst
eines Blicks
auf die Dinge
der Körper und Menschen
(menschenklein oder
riesig so klein) dass schon
niemand mit Augen darinnen ein
Nest sich kann bauen

ruhet still eine Lichtung ein
fast leerer Fleck im Blicken
so offen ganz oder klar
für das wehende Lied
durch den Raum zwischen
Dingen und Menschenkörpern
und schwer angeblickt ohne Scheu

Dass im Winde vergessen fast kann
ganz das Auge der Wunden die
geraden und runden Striche
wie der Linien im Freien
wieder im letzten der offenen
Blicke woraus wie die Sonne
urplötzlich erscheint nicht mehr wie

Dieser Beitrag wurde von Zhenja am 4. Januar 2010 um 02:19 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

3 Kommentare »

  1. Möchtest du
    Noch einen apfel?
    Noch ein wenig
    Abfall gefällig?
    Fürst pückler-abfall:
    Ein häufchen
    Aus dem grünen
    Aus dem roten
    & aus dem gelben
    Eimer: Hm, abfall,
    Noch ein häufchen
    Gefällig?

    Comment by trashy — 16. Januar 2010 @ 19:02

  2. …fehlen die faulen, die schwarzen und die braunen, sie liegen unter tiefem schnee begraben, in den gärten von sachsen und sachsen-anhalt, die grünen sind unreif, die roten giftig und die gelben zu schwer und süß, aber immerhin essbarer, nicht wie die faulen.

    Comment by allg. trägheit — 16. Januar 2010 @ 22:13

  3. “manchmal explodiert ein herz. dann ist es schlimm um die worte bestellt.”

    Comment by stein dazwischen — 18. Januar 2010 @ 22:39

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