Fürchterliner als Gnom und Kröte war der Vater, und obendrein sollte man ihn lieben. Diederich liebte ihn. Wenn er genascht oder gelogen hatte, drückte er sich so lange schmatzend und scheu wedelnd am Schreibpult umher, bis Herr Heßling etwas merkte und den Stock von der Wand nahm.

Dieser Beitrag wurde von Antigone am 13. Dezember 2016 um 18:00 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

3 Kommentare »

  1. enger Garten! Es war der enge Garten, der die erste Beklemmung beim Lesen in mir auslöste.

    Comment by enger Garten — 13. Dezember 2016 @ 23:05

  2. He Admin! Hilf doch mal der technisch unversierten Antigone und setz ihr den Untertan drüber und den Mann drunter. Die kann das nicht und hat nun Angst, WIR würden ihr den Heßling zutrauen… IHR. Süß, gelle?

    Comment by Rapunzel — 14. Dezember 2016 @ 07:09

  3. “Dieses Buch Heinrich Manns … ist das Herbarium des deutschen Mannes. Hier ist er ganz: in seiner Sucht zu befehlen und zu gehorchen … und in seiner namenlosen Zivilfeigheit.” (Kurt Tucholsky, 1919)

    Comment by frau kleist — 17. Dezember 2016 @ 22:46

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