Unnatürliche Balz

Er sah Wege. Das Haus von Onkel Albert und Tante Viola, sein Elternhaus. Wenn das Licht im Raum hell ist, wirkt der Abend vor dem Fenster dunkler als er ist. Es hilft, das Licht zu löschen und die Augen für eine Weile der Färbung des Himmels auszusetzen. Das Wetter schlägt um, der Ton eines zuletzt auffliegenden Vogels, ist es die Feldlerche, sie erscheint morgens, vor dem Aufwachen.

Er ahnt vielleicht schon, was ich daraus machen werde. Damit wir uns besser verstehen und es mir gut gehen wird, stellt Eduard Milch und Obst und rote Paprika auf den Tisch. Er hat den Charme und gleichzeitig die Sprödigkeit, die mich das aushalten lässt. Du bist meine Zukunft, sagte er, neulich.

Und wieder hatten sie einen von ihnen zu Grabe getragen. Auf einer Bank sitzen, im Park einer Klinik, und zu warten, bis der jüngste Sohn herauskam und vorerst genesen war, das war es.

Dieser Beitrag wurde von crysantheme am 29. Dezember 2016 um 15:32 Uhr geschrieben.

Genre: Gemütstiefe

2 Kommentare »

  1. denn kamen wir an der ecke wo immer die schankies stehen und denn sachte eddi nee sowas seuisches tu ich mir nich an. ich sachte nichs. da hatten wir uns außgesprochen weil wir nichts weiter sachten. wir gingen denn weiter und da waren die nutten. die ecke hier ist berümt für die. aber von von uns wolten die nichs wir haben die nich nach geld ausgesehen. mein freund
    eddi der heist aber eduard hat blos gelacht und denn war es schon spet und wir sachten schiss und das war der ganße abend von uns beide wir wollten mal richtich was los machen aber nichs mit eddi pasieren immer sone sachen. jetze halte ich mal ausschau ob mir ein andrer freund besser gefellt als eddi der auch mal einen ausgiebt.

    Comment by leibmedikus — 29. Dezember 2016 @ 18:27

  2. Die Fallhöhe von Text zu Kommentar fasziniert mich immer wieder. Da kann einem schwindlig werden. Pfhuhhh. Ich habe mal einen Film über einen Kreativen in einer Werbeagentur gesehen. Er hielt sich für was Besseres. Er schien über den Verhältnissen zu schweben. Am Schluss kam sein Absturz. Ganz körperlich. Da sah man auf der Leinwand nur noch Sterne.

    Comment by crysantheme — 25. November 2017 @ 23:01

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.

Hinterlasse einen Kommentar