Hey Roy,

Die Worte tropfen auf den Asphalt

Als hätte jemand seinen Senf dazu gegeben,

Die Blätter rauschen ihren Sound

Als wär’ der Wind der Wind ein echtes Baumblätterleben,

Die Wolken wollen heute hoch hinaus

Und ich kann sie wohl verstehen,

Ich sitze hier ruhig unterm Baum

Und versuch’ einfach ‘mal nich’ hinzusehen -

Hey Roy, noch zwei Umdrehungen

Und der ganze Mist fängt wieder ganz von vorne an,

Die grünen Blätter werden gelb

Damit man sich schon ‘mal aufs Rot freuen kann,

Und nach dem Rot nicht mehr lange

Kommt auch schon bald der Weihnachtsmann,

Hey Roy,

Hey Roy,

Lass’ uns einfach ‘mal ruhig bleiben dann

Immerhin kommt auch ohne uns bald der Weihnachtsmann,

Hey Roy, hey Roy,

Hey Roy, hey Roy…

Wenn ich ‘ne Wolke wär’, ich würd’s auch nich’ anders machen,

Ich würd’ frech überm Pflaumenbaum hängen und später drüber lachen,

Und nach’m siebten Kind würd’ ich sagen: So das wär’s -

Alte Hippe, Mary-Lou, such dir

Such dir jetzt so langsam mal wieder so’ne Krippe,

Haben die heute auch so Klappen mit Henkeln dran,

Machste einfach so auf & wieder zu

Und das war’s dann,

Hey Roy, hey Roy

Lass uns einfach nur’n Weilchen hier unterm Baum sitzen,

Lass uns morgen mal in die Sauna gehen und da ‘ne Weile rumsitzen,

Hey Roy

Hey Roy

Könn’wer auch mal rauswandern

vor die Tore, die’s nich’ mehr gibt,

Da erzählste mir dann, wie man gut schöne Reden tippt -

Hey Roy

Ich  werd’ einfach zuhören und vielleicht leise summen

Und wenn’s gut kommt hab’ ich vielleicht auch ‘was dazu zu brummen -

Hey Roy,

Kennste Gott Tod, der wollt’ den Menschen helfen,

Aber seine Werke war’n dann doch eher was zum Schuldenüberhelfen,

ach Roy

ach Roy

lass’ uns hier einfach noch ‘ne Weile so sitzen

Dieser Beitrag wurde von Zhenja am 23. April 2010 um 18:31 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

2 Kommentare »

  1. Bei Horten.

    Wir müssen Dir eine neue Hose kaufen.

    Im ersten Stock bei Horten gibt’s Hosen für jedermann.

    keine Maßanzüge, keine

    Anmassung:

    die passen auch Dir.

    Von der Stange:

    Zieh’ das mal an.

    Siehst Du, das passt. zieh’ den Bauch etwas ein

    hast Du die Spritze dabei.

    Die Beleuchtung macht

    Zweidimensional

    los zieh das an.

    Käsebleich

    Mutters Hand auf braunem kort.

    Da kriste eine jeklatscht, wennde das nicht machst.

    Kabine rein, Hose hoch.

    Zuhauseneuehose.

    Comment by crysantheme — 25. April 2010 @ 20:32

  2. am schlimmsten war das haare-waschen – echt ätzend; deshalb ist auch punk ausdruck von veränderungen innerhalb der materiellen möglichkeiten menschlicher hervorbringung gewesen (allerdings wie üblich etwas zeitverschoben) – der große aufschwung der waschmittelindustrie erfolgte ja schon jahrzehnte vorher

    Comment by iro breetz — 27. April 2010 @ 08:42

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