* * *

So träumen sich die Dinge

Immer neu durch den Menschen hindurch,

Und das große Auge der Seele

Schaut zu.

Dieser Beitrag wurde von chlebnikov am 26. April 2010 um 08:39 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

2 Kommentare »

  1. Heute beinahe einer Schnecke auf die Hörner getreten. Traumsuse. Sie und ich. Aber wer von uns beiden wäre dann blind gewesen.

    Comment by nachdenklich — 26. April 2010 @ 21:57

  2. Wenn die Seele nicht sprechen kann, greift sie zu Entsprechungen: vgl. etwa – (sinngemäß) Goethe-Gift, Hölderlin-Musik (Uwe Tellkamp, Die Sandwirtschaft. Anmerkungen zu Schrift und Zeit. Frankfurt 2009, S.32-37; später allerdings /S. 46-50/ Gefühlspapier; “Recht – um von Gerechtigkeit nicht zu sprechen” … Da bin ich dann immer ganz froh, wenn ich mir vorstelle, dass auch der Alltag einer Schnecke eine Grammatik hervorzubringen scheint.

    Ach ja, “Entsprechungen” – natürlich haben auch Wünsche eine Grammatik

    Comment by chlebnikov — 27. April 2010 @ 08:34

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.

Hinterlasse einen Kommentar