“Wann endlich wird die Arbeiterbewegung die Lehren aus ihrer Geschichte ziehen?”

Mein Combray heißt Chemnitz, Karl-Marx-Stadt, Bob-Dylan-Stadt, Stadt der künstlerischen Moderne, Stadt der ästhetischen Avantgarde. Mein C-Dur war der Uki-Goshi.
Karl Chemnitz 1992.
Meine Großeltern wohnten in der Parkstraße.

Dieser Beitrag wurde von Zhenja am 24. Februar 2017 um 08:27 Uhr geschrieben.

Genre: Erinnerungsbrösel, Gemütstiefe, Realitätsschatten, Rezensionen, Trauersymmetrie, Wortmysterien

6 Kommentare »

  1. Opas Abschied

    Ein Brief, ein Gedicht
    Nicht abgeschickt,
    Empfänger un
    bekannt

    Die Form spricht
    für sich selbst.
    Die Formen

    ohne Frage, ohne
    Kommmentar. Die
    Funktion -

    Stolz & Selbst
    zerstörung – wird
    selbst als Auf
    forderung noch an dich
    denken : an dich

    Comment by Nennen wir es lieber nicht ... — 13. März 2017 @ 07:04

  2. Funktion denken (1)

    für Tadeusz

    [...]

    // so wie du

    (Jan. ’15)

    Comment by Gewissen — 16. März 2017 @ 09:46

  3. Und meine Großeltern wohnten erst in Haida, Sudetendeutschland, dann in Waldschlüchten im Erzgebirge bzw. in irgendeinem russischen Straflager, später in Halle und endlich in einem elendigen Harzdörfchen. Ellernstraße. Aus diesem romantischen Gässchen wurde ich vertrieben in die Straße der Völkerfreundschaft. Einzig einen Gewinn in der Pionierlotterie hat mir das gebracht. Ich erhielt als Preis den Soldaten aus Plastik. Den mit dem Gör aufm Arm.

    Comment by Rapunzel — 24. April 2017 @ 20:12

  4. Schön. Gospodi pomiluj

    Comment by Zhenja — 26. April 2017 @ 12:47

  5. Was hat der damit zu tun? Es rettet uns kein höhres Wesen!!!

    Comment by rapunzel — 3. Mai 2017 @ 16:59

  6. Das gerade nicht. Aber vielleicht seine Dreiheit, die so viel Raum für uns mit der verrinnenden Zeit bietet, dass die ganze, persönlich zu nehmende Geschichte samt Anfang und Ende locker mal hineinpasst,
    so man die Logik solcher Möglichkeit sich zu eigen zu machen sowohl die Kraft als auch den Willen hätte,
    ja, klar – wir bewegen uns nun entlang ener Kette konjunktivischer Gebilde – - was hat denn das mit der Wirklichkeit zu tun?

    Ich entnehme der Frage mal das spontan artikulierte Bedürfnis, die Frage selbst mit einer Botschaft, einer Nachricht mit Aufforderungscharakter, zu verbinden. Und das ergänzend zur formalen Grundstruktur, die ganz klar auf die übliche rhetorische Form von These und Argument aufbaut.

    Comment by Zhenja — 4. Mai 2017 @ 10:12

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