Lichterscheinungen über der Salzwüste

Pferde und Menschen in den Tiefen der Geschichte, Tiere allein mit ihren Gedanken und ein Gefühl als ob die Dinge ihr Universum einfach abgestreift und es einmal gewendet hätten wie einen alten Mantel. Seine Unterseite war gefüttert, ein Sternenmuster prangt nun über unseren Köpfen und scheint sagen zu wollen: Ihr seid nun außen vor. Was dahinter sei, wird nie auch nur ein einziges Bild füllen – selbst Worte in der ganzen Kraft ihrer Negativität vermögen nicht dahin zu reichen. Wir sind nun außen vor. Ausgeschlossen vom Geheimnis, darin der nächste Blick der Würfelaugen bereits ein Gesicht hat. Mann und Frau bei Tische, die Sonne außen vor. In diesem Dunkel hier erfindet sich die Welt erst, erst einmal müssen die Regentropfen den Weg über die Brücke des Reflexbogens finden.

Dieser Beitrag wurde von Zhenja am 2. März 2017 um 23:48 Uhr geschrieben.

Genre: Rezensionen, Wortmysterien

2 Kommentare »

  1. Durch diese Abfolge von * * * hindurch wird die Notwendigkeit einer unendlichen Verknüpfung sichtbar, die unaufhaltsam die ***-Vermittlungen vervielfältigt, die gerade den Sinn dessen stiften, was sie verschieben: die Vorspiegelung der Sache selbst, der unmittelbaren Präsenz, der ursprünglichen Wahrnehmung. Die Unmittelbarkeit ist abgeleitet. Alles beginnt durch das Vermittelnde, also durch das, was “der Vernunft unbegreiflich” ist.

    Comment by Jacques ohne Jean — 5. März 2017 @ 18:29

  2. https://www.youtube.com/watch?v=F-mtEml1coo

    Comment by freitagabend — 10. März 2017 @ 22:23

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