13.09.2010 – 21 Uhr, f. H.R.

Hinterm Weiß
Das pulsierende Spektrum -
Kanäle voller Mondwasser
Tunnel im Trichter des Tages
Darin das letzte Licht
Kurz aufschäumt
Und dann verstummt -
Die letzten gewisperten Worte
Verglühen am Horizont
Bevor die Ferne ganz
Besitz von ihm ergreift
Hinterm Weiß
In der dunklen Mischung des Abends

Dieser Beitrag wurde von Zhenja am 14. September 2010 um 08:04 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

3 Kommentare »

  1. weiß
    wände sind – weiß – laken sind – weiß – kittel sind – weiß – stille ist – weiß -
    nicht was ich sagen soll aber wer schon – weiß -
    wie schnee

    Comment by fryxell — 14. September 2010 @ 14:34

  2. Wissen ist weiß, wenn die Grenze von Tag und Nacht darüber hinweg gegangen ist und die Stille im Kopf sich selbst erkennt – als Geschrei – manchmal ist es ein Geheul wie von Dichtern, das die nächtlichen Wälder füllt, meist aber nur ein unscheinbarer Traum, erwacht im Körper eines Menschen, um dann so schnell wie möglich wieder zu verschwinden aus ihm; schwarz ist die Nacht, wenn es schön wird, schön, die allbekannte Gestalt nicht mehr zu sehen und wenn dann selbst der Atem – seiner kosmischen Dehnung gewärtig – aus dem Restlicht verschwunden, ist da die seltene Gelegenheit, wirklich einmal etwas zu fragen … Wer? – Wenn die Grenze von Nacht und Tag über alle möglichen Antworten hinweg gegangen ist, dann ist da – vielleicht – eine Landung irgendwo in einem Leben, das sich sich selbst als einzig erscheint und nicht heraus kann aus diesem Schmuck, obwohl doch Raum und Zeit jeden Abend verschwinden mit der Not, ein Wesen zu sein wie – ein – ist Wissen nicht schwarz – Wie?? Und wenn die Drei dann geboren ist

    Comment by chlebnikov — 15. September 2010 @ 21:46

  3. Die Aliens sind da. Und wie wir wissen, fließt viel Dreck die Pleiße runter, bis sie wieder abreisen.

    Comment by alien — 26. September 2010 @ 19:56

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