Überleben als Arbeit

Wenn der Atem stockt aber das Denken weitergeht
Wenn die Träume erwachen und wissen nichts
Weil nichts stimmt was Stimme hat

Wenn die Augen ins Rot starren und sehen die Farbe
Wenn die Ohren das Schwarz zu hören beginnen
Weil es innen im Blau wohnt

Wenn es innen sich dehnt wie im Fernrohr
Wenn es eine große Erinnerung wird
Weil einst die Welt, erschaffen

Dieser Beitrag wurde von Zhenja am 15. September 2010 um 23:00 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

2 Kommentare »

  1. Dann setz ich mich aufs Fahrrad. Blackout, ich bin für Grün. Und stimmen muss gar nichts. Doch – die Saiten des Cellos. Und dir möcht ich den Großen Wiesenknopf schenken. Oder das Labkraut. Das echte Labkraut. Dir würd ich die Stengel vors Fenster bammeln wenn ich 2 Treppen über dir wohnte, am Seil hinab, bimmldibamm, der Wind würde sie gegen deine Scheibe schlagen, und wenn du dann noch immer nicht über den Rand deines Vaio – oder ist es ein Mac – hinausschauen würdest, dann würde ich so laut bimmeln bei dir, daß dir das Denken stockt und der Atem geht. Denn warst nicht du es, der da gerufen hat ? Nach der DREI, nach dem grenzenlosen Licht, nach der Triade, nach dem Verstehen ? Verstehen, das kostbare Kraut.

    Comment by Dottora — 23. September 2010 @ 13:56

  2. Beim Einsatz. Von Mund zu Mund gelesen, mag ich keine Kartoffeln. Nicht gedünstet, nicht gehobelt, nicht mit Kerbel der Saison. Klopse mit Kapern, meine Herren, habe ich Ihnen das schon vorsichtig geflüstert, finden ebenfalls keine Gnade vor den Knospen meiner Zunge. Und ich mag sie nicht, die Figuren mit auffrisierten Palmwedelhaaren bei Tisch. Wenn sie einem so vordringlich auf den Teller linsen, der mit leichter Brühe gefüllt ist.

    Comment by Leichte Brühe — 23. September 2010 @ 19:31

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