Türen führen Tränen zäumen Zähne

Die Zeiten

Vom eignen Horizont ins jenseitige Erblinden, es war ein Irrtum anzunehmen : die Tabus würden rar : besser ablehnen. I han min sprachlos – gesittet folgen die Worte ihren Absichten. Blinde Zeiger, klimmen wir arglos, die Türen führen ins Uhrwerk.

Der Räume

Dieser Beitrag wurde von Zhenja am 23. Oktober 2010 um 00:00 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten, Trauersymmetrie, Wortmysterien

2 Kommentare »

  1. Horizont

    Ich saz uf eime steine. Lange. Aber es hat nichts gebracht. Weder Besitz noch Ansehen. Die Gnade Gottes sei dahingestellt. Also stellte ich mich auf meine Füße und begann zu laufen. Aber es hat nichts gebracht. Außer der Presbyopie und der verschwommenen Aussicht nie anzukommen. Also legte ich mich hin, ins Gras, Balken über Balken, alles im Auge. Sprachlos folgten die Gedanken ihrem Absturz.

    Ist mehr als das

    Comment by fryxell — 26. Oktober 2010 @ 23:18

  2. - Kann es für Stadtbewohner einen Horizont geben?
    - Nur wenn sie ziemlich weit draußen sind.
    - Und die übrigen?
    - Sind mittendrin.
    - Wo drin?
    - In der Stadt? Im Leben? Irgendwo, vielleicht in einer Fruchtblase aus träumendem oder geträumtem Wetter, jedenfalls in einer Dunkelheit, die man nicht sieht.
    - Wenn man nichts sieht?

    Comment by chlebnikov — 27. Oktober 2010 @ 14:00

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