* * *

…das ist der Schnee,
Der in der Sonne glänzt;
Das ist das Glück, auf
Das es keinen Reim gibt -

In meiner Sternenkeuschheit zitternd
Seh’ ich nur Schnee,
Der in der Sonne glänzt.

Weißt du nicht fern ein Land
Mit düsterem Himmel und dem Hassesblick
Der Venus, die des Nachts im Laubwerk glüht?..

Das rote Licht ein Funkeln, Eisesblick
Der durch die Sternenkarte
Sich ins Hirn bohrt

In weißen Schluchten blendenden verhüllt
Verkanntes Gold das alte Leuchten bergend
Im düsteren Schlafe ungenutzten Landes!

Owej, wahyo howah…

Der Winter kaltes Bild
Erhitzt von leeren Seiten -
Ich leg’ mich nicht hinein,
Das ist nur Glanz von Schnee.

Dieser Beitrag wurde von Zhenja am 17. Dezember 2010 um 20:29 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

2 Kommentare »

  1. voll begeisterung stelle ich fest, dass es zum schneien bereits zu kalt ist. mit vorfreue erwarte ich den absoluten nullpunkt, denn meine atome sind für jede bewegung von jeher zu bekwem gewesen. schön, dass die eiszeit endlich da ist.

    Comment by hmhm! — 18. Dezember 2010 @ 16:48

  2. das ist wohl eines der schönsten gedicht in 10 jahren…

    Comment by zeitig sterben — 24. Dezember 2016 @ 18:26

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