Dann legte er Speckspuren

Eine Landkarte aus Speck! Zieht sich durch Leipzig. Da muss man sich langsam ganz ganz warm anziehen, denn das Unerwartete ist dabei, sich direkt auf uns, also das Zentrum der Geschichte, zuzubewegen. Oder sind die Speckwürfel von frau kleist, Würfel der wöchentlichen Komlumne, “Leipzig, City: Wenn es hell wird”, die letzten Donnerstag auf “Inskriptionen ” startete? Eine Sitcom, abseits vom Mainstream?

Dieser Beitrag wurde von schwaene werden nicht gegessen am 13. Juli 2017 um 10:00 Uhr geschrieben.

Genre: Rezensionen

9 Kommentare »

  1. “Noch nie hat sich Konformität für sie so sehr ausgezahlt wie heute”, schreibt Florian Kessler in seinem mit Lassen Sie mich durch, ich bin Arztsohn betitelten Text.” Sie, das sind für den 1981 in Hildesheim geborenen Autor jene jungen Schriftsteller aus vorwiegend gutem Haus (Kessler zählt sich selbst zu ihnen), die nach dem Abschluss einer Schreibschule das fabrizieren, was Kessler “Speck-Lit” nennt. Er meint damit eine “satte Form von ästhetischer Bürgerkind-Literatur”. – derstandard.at/1392687910526/Speck-Literatur-und-Heintje-Effekt

    Comment by eine Speckerer — 13. Juli 2017 @ 14:39

  2. Die geografische Lage von Speck.

    Comment by Bretengrad und Längengrad — 13. Juli 2017 @ 14:41

  3. Sitcom hört sich an wie Shitstorm oder Youporn…

    Comment by Rapunzel — 13. Juli 2017 @ 16:29

  4. Ich protestiere. Zwar habe ich diese Rede gehalten. Wort für Wort. Aber ich lege keine Speckspuren aus. Und auch keine Fleischstücke. Überhaupt keine Köder. Ich will niemand ködern. Niemand angeln. Niemand. Ich will auch nicht Teil einer Sitcom sein. Dieser Autor, der mich aus der Wirklichkeit in die Fiktion gezerrt hat, sollte sich bewusst sein, dass das Gedachte wirklich ist. Er möge also damit aufhören, meine Wirklichkeit zu verändern. Das ist meine Wirklichkeit, nicht die des Autors. So ist das. Punkt. Überhaupt sollte sich dieser Wawissi einmal fragen, wer hier wirklicher ist. Es sollte doch kein Problem sein, etwas zu erzählen, dass die Wirklichkeit von diesem Wassiwi verändert. Soll er mal sehen, wie er damit klar kommt, mit Speckspuren auf seinen Büchern.

    Comment by Willi, Bibliothekar — 13. Juli 2017 @ 18:48

  5. …oder Dickdoarm…passt auch besser zu shitstorm…

    Comment by Rapunzel — 13. Juli 2017 @ 19:04

  6. Alternativ zur fotomechanischen Klischeeherstellung wird auch die elektronische Laserdirektgravur genutzt, bei der die die nichtdruckenden Partien aus dem Klischee herausgeschnitten werden. Der Laserstrahl fährt das auf einen Druckzylinder aufgezogene, rotierende Klischee axial ab und lässt das zu druckende Motiv erhaben stehen.

    Comment by Klischeeklebeband — 14. Juli 2017 @ 09:09

  7. 1.) Ein shitstorm, abseits vom Mainstream
    2.) Ein Xouporn, abseits vom Mainstream
    3.) Ein Dickdoarm, abseits vom Mainstream

    Aufgabe: Finde das Ding, das hier nicht herpasst.

    Comment by Passt hier nicht rein — 14. Juli 2017 @ 18:21

  8. Er trug sein tägliches Scherflein zu jedem Shitstorm bei. Er surfte regelmäßig zu Youporn. Mit seinem Dickdarm hatte er sich noch nicht ausgiebig beschäftigt. Gleichwohl glaubte er, er wäre etwas Besonderes. Underground. Doch das einzige besondere an ihm war, dass er statt eines Smartphones eine Molluske in seinem Jacket trug.

    Comment by er gehörte nicht dazu — 14. Juli 2017 @ 18:55

  9. “Neue Literatur – abseits vom Dickdarm.”

    Comment by Jetzt hab ich's! — 14. Juli 2017 @ 19:19

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