Reaktion auf Unmenschlichkeit

Zuletzt wurde ich gedemütigt, wie ein Hund getreten, als ich in eure Welt eintrat, nur weil ich euch missfiel und ihr mich nicht wahrnehmen wolltet, doch ich kehre noch einmal zurück, um mich zu wehren gegen diese unfaire Behandlung und diesen unerwarteten Einstieg, geradezu ein Einriss in eine pessimistische Denkweise, voller Formvollendung und Perfektion, ohne Gefühl der Nächstenliebe, Achtung, Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit. Kälter als der kälteste Winter, kränker als der krank machenste Arzt und ohne Verständnis. Nur ein Gedicht und der Wettbewerb beginnt.

Wer ist der Beste??? Nicht Du! Kleiner Wurm, das wurde mir hier mitgeteilt, eine Beleidigung für alle sei gerade dieses Gedicht. Es heißt: “Bücherwelt” Ich beschreibe das Entstehen und interpretiere pflichtgemäß, ohne Raum zum Denken zu lassen. Ich hoffe, es wird mir niemand reinreden in mein Werk.

Wiederholung:

Bücherwelt

Ein Zauberkuss,

der dich berührt. (Hä??? Ah, Magie!)

Ein neues Buch,

dass dich verführt. (Natürlich unerotisch und einlädt, hätte auch gepasst…aber der Reim!)

Tritt ein in die Welt

der Phantasie (ganz frei und ungezwungen, es gibt kein Gesetz der Anpassung an letztere Form und freier Rhythmus!!!)

Komm mit in die Welt der Harmonie (hauptsächlich im musikalischen Sinne als Vergleich gemeint, bloß nicht zu einfach verstehen!)

Ein Gleiswechesel in eine neue Dimension. (genialer Einfall, erinnert an Harry Potter)

Ein neues Blatt gleicht keinem and’ren Ton.

So, jetzt ist es halbwegs verständlich, was die Stümperin meinte, das war Absicht und ich kann auch anders.

Ein anständiger Versuch: (nicht ganz so frei)

Lunas Schatten

Sonnenstrahlen zerfließen in purem Glanze

des stetigen Abschieds.

Lunas Schatten begleitet uns nachts schützend

vor des Pudels Kern.

Fliegend fallen weiche Träume, sie singen

tags erlebte Lieder,

weben neue Klänge, tönen hernieder

in tiefem Geiste.

Leuchtend schwingen Lunas Blumen die Köpfe

neigend sanft im Schlafe,

wie einst  Amors Harfen leise ersehnte

seel’ge Liebespaare.

Diesmal darf man vielleicht doch frei denken und ich weiß selber eben am besten, was ich damit ausdrücken wollte. Ich mag vorgegebene Interpretationen gar nicht, sie lassen keinen Spielraum. Mehr Respekt verdient “Warten auf Godot” von Samuel Beckett. Er sagte, dass andere das Interpretieren bei diesem Werk ruhig lassen sollten. Es fiel ihm vermutlich einfach so ein und sollte uns eben teils sinnlos erscheinen und doch ist es tiefsinniger als manches moderne Werk. Ich interpretiere nicht, ich nehme nur Stellung und ich würdige dieses Werk. Der Dichter und Erschaffer selber weiß, warum er gerade Jenes und nicht Dieses schreibt.

Der Hund hat den Eindruck, als bräche aber auch hier eine neue Zeit an und als gäbe es noch Hoffnung und Verbesserung bei den Abseitswerken! Also dann doch ein frohes neues Jahr, den guten Menschen von diesem Projekt.

Entschuldigt meinen persönlichen Einwurf. Ich hoffe, ihr lernt aus euren Fehlern. Eine Dirne aus dem Faust bin ich nie gewesen und werd es wohl auch nie sein. Des Pudels Kern bleibt mir eines Tages fern. Das ist zu hoffen.

Carpe diem.

Anmerkung zum Schluss:

Gedichte sind für mich der Schlüssel zu meiner Seele und geheime Botschaften aus dem Jenseits, die mir helfen meinen Weg zu gehen, manche scheinen göttlich, nahezu perfekt, so wie sie sind, wenn ich zufrieden mit ihnen bin und nicht mehr pfeile… “Blätter” entstand in einer Nacht, als ich ganz ungezwungen “drauflos” schrieb und ich lies es einfach so bestehen. Es war eine wunderbare Nacht voller Inspiration und das Gedicht wurde sogar auf einer Schulhomepage veröffenticht. Ich war sehr stolz auf meine Leistung!

Die Achtung darf nie verloren gehen und die Würde des Menschen ist unantastbar!

Anne

(persönlicher Kommentar)

Dieser Beitrag wurde von Saphira am 17. Januar 2011 um 03:46 Uhr geschrieben.

Genre: Wortmysterien

1 Kommentar »

  1. Liebes Kind. Du bist hier nicht auf dem Spielplatz.
    Du hast den unübersehbaren Drang nach Öffentlichkeit. Und das in einem Terrain, wo es um Sprache geht, um die Lust an Sprache, die Möglichkeiten von Sprache, die Verantwortung für Sprache.

    Schmähschriften sind so alt wie die Welt, und äußerst nützlich, wenn man nur Nutzen daraus zieht. Was da so herb erschien, es war doch liebevoll. Ist dir das eigentlich klar ? Man hätte dich auch einfach totschweigen können. Sollen. 2 Jahre ist es her. Du hast nicht viel gelernt. Nur lange ausgeholt zum Vorwurf an die Bösen der Gemeinde. Dazu diese unsägliche Verteidigungsattitüde deiner schlappen Verse von damals. Mein Gott. Das bringt dich doch keinen Zentimeter voran.
    Lass dir nur einmal deine Überschrift mit der “Unmenschlichkeit” auf der Zunge zergehn. Ganz zu schweigen von der Blasphemie, in solchem Zusammenhang von der unantastbaren Würde des Menschen zu sprechen.

    Ab auf die Weide, kann ich da nur sagen.
    Und das ist das Höchste an Liebe, was möglich ist. Das solltest du begreifen. Nutze die nächsten 2 Jahre besser.

    Comment by einem unendlich geduldigen Luzifer — 18. Januar 2011 @ 19:19

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