Kinderzimmer

Rote Daddeln -

einmal zerschellt.

Eine Spalte Hirn

hoffnungslos

zerteilt in sich,

Kühlschrank-

poesie erzwingt

nichtnotwendig “Die Falte”.

Dieser Beitrag wurde von chlebnikov am 3. August 2017 um 20:21 Uhr geschrieben.

Genre: Gemütstiefe

7 Kommentare »

  1. Mein Kühlschrank leiert.

    Comment by Beethoven — 3. August 2017 @ 21:41

  2. rot: das schärfste gewürz. wer sich da traut, ohren und augen offen zu halten, der wird reich beschenkt. die letzte zeile bremst den schwung der erwärmung und lässt vor die wand laufen. “die falte” scheint ein text im text zu sein.

    Comment by wieder lesen und — 4. August 2017 @ 07:49

  3. in der tat: dieser text lässt einen eiskalt vor die wand laufen. da war einem/r wohl das kinderzimmer zu eng? spannend ist dann aber doch die frage, woher der am ende gefühlte schlag auf den kopf kommt. ist es ein aufprall aus vollem lauf heraus, oder steht da gar jemand mit knüppel an der ziellinie? mitnichten, es ist nur die wirkung der in der rhythmischen spur “…hoffnungslos//…//Kühlscharank-” verursachten bremsbewegung auf einen einfachen binnenreim zu.

    Comment by Sprinterseele — 4. August 2017 @ 09:11

  4. Je zerklüfteter ein Hirn, umso höher die Möglichkeit der Synapsenanhäufung. Da wollte chlebni mal hiRnreich beleidigen (dezent natürlich nur, und gaaanz versteckt), es gelingt ihm jedoch nur hinreichend.

    Comment by Häme — 15. August 2017 @ 13:02

  5. Die Falte zwischen Leib und Seele.

    Comment by Wassili Busskläff — 15. August 2017 @ 13:39

  6. Die Falte? Viele, gaaanz viele. Je älter, umso mehr.

    Comment by Knitterface — 15. August 2017 @ 16:50

  7. Mensch Knitterface, dein Sil ist aus, nimm die Waffen mit nach Haus.

    Comment by Joseph Beuys; Fettecke — 15. August 2017 @ 17:15

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