Ananas

Eduard, der nicht zu gleiten
schien aus seinem Gerede,
mit Ironie gespickt,

gespickt,
wie eine Ananas
mit alkoholisiertem
Obst.

Dieser Beitrag wurde von crysantheme am 23. November 2017 um 21:14 Uhr geschrieben.

Genre: Erinnerungsbrösel, Trauersymmetrie

4 Kommentare »

  1. Tja, bei solchen Gedanken ist es schwerlich nicht einfach vor Mitternacht ins Bett zu gehen, Dann doch lieber nichts tun. Der Dunkelheit beim Dunkeln zuschauen. Die Bettwäsche zusammenfalten. Die Teeblätter zählen. Zwanzig Minuten lang Zähne reinigen. Das Haar striegeln.
    Gute Nacht.

    Comment by rapunzel — 23. November 2017 @ 22:06

  2. Die Frage, die immer mit nebenher läuft, ist doch, ob es sich um eine (latente) Geschichtsphilosophie HANDELT; vorher der ganze Zwischenbereich ironischer Konstitution, wo sich alles darum dreht zu zeigen, was GeschichtsWeisheitsLiebe alles NICHT sein kann, auch wenn es sich noch so liebevoll, weise oder gar geschichtsbewusst gebärdet.

    Comment by Romanpoetik — 24. November 2017 @ 08:42

  3. “Worum handelt es sich hierbei eigentlich”, ist eine möglicherweise immer “mitlaufende” Frage, beim Denken. “Kusch! Bello”, sagte Bella und vertiefte sich in den Schmöker über die Reinheit, Vernunft wäre doch … uh, lala

    Comment by Ergänzung — 28. November 2017 @ 05:55

  4. flach – höher – na so zii

    Comment by Bewegung — 5. Dezember 2017 @ 09:05

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