Unauffällige, ganz und gar unscheinbare Frage, so nebenbei

Hallo Leute,

für ein unglaublich großartiges literarisches Projekt sammle ich noch Material. Ich habe dazu eine Frage:

Was ist eigentlich Eure größte Angst?

Bitte zahlreich in den Kommentaren posten. Das bleibt unter uns. Vertraut mir.

Danke.

Dieser Beitrag wurde von Wassili Busskläff am 24. November 2017 um 15:49 Uhr geschrieben.

Genre: Gemütstiefe

68 Kommentare »

  1. Wie sagte der Genosse Lenin? Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

    Comment by ein braver Schüler — 24. November 2017 @ 15:50

  2. Ausgelacht werden!

    Comment by crysantheme — 24. November 2017 @ 16:12

  3. Das mein Busen hängen wird…bald schon. Immer mehr.
    Und trocken werd ich auch.
    Aber seid gestern hab ich New Blond obendrauf.
    Und unten Natural grey.

    Comment by Aster — 24. November 2017 @ 16:23

  4. Sprechen macht mir Angst.

    Comment by Rotkäppchen — 11. September 2017 @ 19:15

    Comment by frau kleist — 24. November 2017 @ 17:44

  5. Das Finanzamt macht mir Angst. Fette Rückzahlung. Bis 21. Dezember.
    Otto kriegt auch noch Ratenzahlung.
    Und Weihnachten steht vor der Tür.
    Was mir also Angst mach?
    Das Jahresende mit Blick auf meinen Kontostand.

    Comment by Pekuniär gedacht — 24. November 2017 @ 20:44

  6. Also mir macht Fitzgerald Angst:
    „Rück mit dem Stuhl heran bis an den Rand des Abgrunds. Dann erzähl ich dir meine Geschichte.“

    Comment by Bildungsangst — 24. November 2017 @ 20:46

  7. Ey Leute! Angst macht mir hier dieser Blog: Wohin gehen eure guten Gedanken? Wer sammelt sie? Wer verwertet sie? Für sich? Für euch? Verdient ihr damit die Kohle? Oder…?
    Diese leichtsinnige Verschwendung des Gedankengutes kann einem doch Angst machen.

    Comment by Nüchtern betrachtet — 24. November 2017 @ 20:49

  8. Also, das ist doch toll, dass wir jetzt alle hier endlich drüber reden/schreiben. Nach zehn Jahren!!!

    Comment by Blogtante — 24. November 2017 @ 20:52

  9. Verhaltenstherapie zum Jahresende. Das ist der Überschuss der Krankenkassen. Sonst nix. Also ziemlich banal. Wohin mit dem Geld sonst? In den Gully? Nee, rein damit in kranke Köppe. Sollen die sich doch mal so richtig auskotzen können!

    Comment by Nüchtern betrachtet — 24. November 2017 @ 20:58

  10. Dass nichts mehr kommt, obwohl sich mit großen Getöse stets etwas ankündigt…

    Comment by frau kleist — 24. November 2017 @ 21:50

  11. Neue Texte machen mir Angst.

    Comment by Schneebert — 24. November 2017 @ 23:10

  12. Ich kann mich nicht entscheiden. Da habe ich Angst davor. Dass ich mich nicht entscheiden kann. Ständig muss man sich entscheiden, und das kommt völlig unerwartet. Dann geht bei mir nichts mehr. Dann stehe ich auf der Schwelle und zucke vor und zurück. Ewig. Den ganzen Tag. Dann rufen die nach mir. Die einen von vorn, die anderen von hinten. Schrecklich.

    Comment by Petersilie — 24. November 2017 @ 23:14

  13. Hallo Bildungsangst, also ich habe auch totale Angst vor kultureller Belästigung. Ist nicht von mir. Ist aus einem von diesen furchtbaren Witzen, von diesem Slavoj.

    Comment by Jovals — 24. November 2017 @ 23:17

  14. Ich habe so viele Ängste. Das die Kommentare besser sind als meine Beiträge. Ja, und vor Symmetrie. Die Angst vor der Symmetrie ist die schlimmste. Tiger, Tiger.

    Comment by burning bright — 24. November 2017 @ 23:19

  15. Im Anrufen der lieben Göttin lag Angst vor der Leere,
    aus einem finsteren Loch krochen – der Verzweiflung zum Trotz -
    Ideen, formten mit Hoffnung getünchte Sätze;
    obgleich Schatten nur, nützliche Schatten – Leere brennt.

    Dieser Beitrag wurde von Faron Bebt am 19. August 2017 um 02:53 Uhr geschrieben.

    Comment by Willi, Biblothekar — 24. November 2017 @ 23:22

  16. Dieser Kommentar ist eigentlich nur für die Quadratzahl. Dass die auch schon gern mal mit den Primzahlen verwechselt werden, könnte einem schon Angst machen

    Comment by Der andere Bibliothekar — 28. November 2017 @ 05:48

  17. Dass man, um einen Kran zu errichten, einen Kran benötigt.

    Comment by Baumeister — 28. November 2017 @ 12:44

  18. Dass man, um ein Ei zu legen, ein Legegeraet benötigt.

    Comment by Wollmilcheiernde Legesau — 28. November 2017 @ 21:21

  19. Dass man um sich fortzupflanzen einen Partner benötigt

    Comment by Spaltung — 28. November 2017 @ 21:27

  20. Dass man, um den Vorkommentar zu bemühen, die Kommaregeln vergisst.

    Comment by Olle Tante — 28. November 2017 @ 21:31

  21. Mir macht Angst, dass in 26 Tagen Weihnachten vor der Tür steht. Scheiße. Mein Konto ist leer. Basteln? Was schreiben? Was schreiben! Dat ist schön billig!

    Comment by Poet — 28. November 2017 @ 21:34

  22. Ich hab Angst ins Bett zu gehen. Wer kommt mit?

    Comment by Single — 28. November 2017 @ 22:15

  23. Pottsau! Nicht so offensiv, das macht mir ja Angst…

    Comment by Würde schon, aber nicht so — 28. November 2017 @ 22:16

  24. Also ich habe Angst vor den anderen. Die anderen sind ja alle verrückt. Ich bin der einzige, der das gemerkt hat.

    Comment by Flucht in die Finsternis — 29. November 2017 @ 08:08

  25. Und ich die Einzige. Wollen wir einen einzigartigen Paarclub aufmachen?

    Comment by Gendermaus — 29. November 2017 @ 14:39

  26. Ich habe Angst, dass jemand sich vors “Kaufland” stellt, seine Backe hinhält und es kommt wieder keine Reaktion

    Comment by keine Reaktion — 29. November 2017 @ 17:43

  27. Dieses Gedicht macht mir Angst:

    Jesus, deine Höflichkeit

    Wer einst die Höflichkeit erfunden hat,
    war Jesus, steht doch in der Bibel drin:
    „Haust du mir auf die Backe, halt ich glatt
    dir auch noch gleich die andre Backe hin!“

    Vergiss die Höflichkeit dabei nicht gleich,
    sag: „Bitte sehr! Bediene dich, mein Bester!“
    Verbuchst du als dein Plus fürs Himmelreich.
    Der andre haut dann auch ein bisschen fester.

    An diesem Beispiel kann man gut studieren,
    wie vorteilhaft die Höflichkeit doch ist.
    Wohl keiner braucht sich deshalb zu genieren.
    Und notfalls wird er eben Masochist.

    Warum? Es zeigt die gesamte paradoxe Situation unserer Gesellschaft.

    Comment by Angst vorm Text — 29. November 2017 @ 19:06

  28. Hey, Gendermaus, wenn wir zusammen einen Paarclub aufmachen, dann verstricken wir uns doch in der Logik? Was dann? Ist das wieder so ein unauflösbarer Widerspruch in unserer Existenz, den wir nur akzeptieren können? Das ist doch wie ein Blitz der unendlich lang andauert und doch zugleich jeden Augenblick wieder neu blitzt. Moment und Ewigkeit zugleich. Das wäre doch eine paradoxe Gesellschaft. Nur wir zwei.

    Comment by Gruß aus der Finsternis — 29. November 2017 @ 19:32

  29. Kommentar 27:
    Das Gedicht war von der gnadenlosen Antigone. Die ist nicht mehr da. Was nen Glück. Die könnte einem und einer schon Angst machen. Mit ihren galligen Bemerkungen und ihrer grottenhaft gruseligen Schreibe.

    Comment by Nachtreten — 29. November 2017 @ 21:51

  30. Nr. 28
    In Logik kann man sich nicht verstricken, du Penner! Selbst in der Finsternis findest du den Ausgang. Ist doch logisch! Und überhaupt: Als Gendermaus steht mir ein Machokater zu. Rrrr.

    Comment by Gendermaus — 29. November 2017 @ 21:55

  31. Als ich leide an Ailurophobie. Die schwere Form.

    Comment by Macho-Olm — 30. November 2017 @ 09:29

  32. Ist doch schön, das Gedicht von Antigone. Das reimt sich so schön. Wirklich schade, dass sie nicht mehr da ist.

    Comment by Petersilie — 30. November 2017 @ 09:31

  33. Nr. 31
    Interessant ist, dass die Phobie vor Katzen unter Diktatoren verbreitet ist.
    Sprechen Sie mal mit einer therapeutisch geschulten Person darüber…

    Comment by Besserschlau — 30. November 2017 @ 09:42

  34. “Wirklich schade, dass Sie nicht mehr da ist.” Also, mir macht ihre Abwesenheit Angst. Ob ihr was passiert ist?

    Comment by frau kleist — 30. November 2017 @ 11:51

  35. Ich habe keine Katzenphobie, aber ne Katzenallergie, und das ist deutlich unangenehmer. Man kriegt da gar keine Luft mehr, und das macht schon Angst.

    Comment by frau kleist — 30. November 2017 @ 11:53

  36. Das Problem mit antigone ist folgendes:wir haben das gleiche Problem wie sie. Auch wir fürchten dass es rückwärts geht man denke nur an glykosphat und die Reduktion der Kinderbetreuung.

    Comment by Lied von der vorsteuer — 30. November 2017 @ 21:10

  37. Nr. 33

    Viele Diktatoren haben Angst vor Katzen.
    Du hast Angst vor Katzen.
    Folglich bist du ein Diktator.

    Comment by Tonband — 30. November 2017 @ 23:32

  38. Horror vacui.

    Comment by einmal die Wand anschauen, den ganzen Tag — 30. November 2017 @ 23:34

  39. Aufrund der Reduktion der Kinderbetreuung wird aus Glyphosat Glykosphat. Und dann Klygosfad. Und dann Glückspfad. Unser Glückspfad ist Glyphosat. Könnte auch ein Klingonenpfad sein. Führt über die Felder, hinter der Schule, bis zum Mausoleum für die Bienen.

    Comment by vorwärts nimmer rückwärts immer — 30. November 2017 @ 23:38

  40. Kreon ist übrigens auch weg. Ob beiden etwas passiert ist? Davor habe ich Angst. Das einer nach dem anderen geht. Einfach so. Wie eine abegeschickte SMS, die nie ankommt. Wo ist die jetzt?

    Comment by Sorge — 30. November 2017 @ 23:46

  41. Wer einst die Höflichkeit erfunden hat, war Jesus, steht doch in der Bibel drin: „Haust du mir auf die Backe, halt ich glatt dir auch noch gleich die andre Backe hin!“ Vergiss die Höflichkeit dabei nicht gleich, sag: „Bitte sehr! Bediene dich, mein Bester!“ Verbuchst du als dein Plus fürs Himmelreich. Der andre haut dann […] Wenn er seinen Verstand gebrauchen sollte, so war es ihm, als wenn jemand, der beständig seine rechte Hand gebraucht hat, etwas mit der linken tun soll. Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher, S. 40 Der Mensch regt sich oft über gar nichts auf, braucht einfach einmal einen Kontrapunkt. Dann wird er keck; mit Verve und Geschnauf wirft er sich in die Schlachten, dass es funkt. Dort steht er gar nicht gern alleine da. So sucht er sich Verstärkung, findet sie, vermeidet Aufruhr nicht und nicht Eklat, und hin ist […]Den Dichter kommt das holde Dichten an. Ein bissel dies und das, nur bissel dichten, mehr will der Dichter nicht, der brave Mann, will ernst sein ernstes Tagewerk verrichten. Noch ahnt er nicht, wovon er heute schreibt. Die Wände schweigen, und es schweigt die Muse. Er stutzt: Wo heut denn nur die Muse bleibt? Verzweifelt […]Das Fernsehn überrascht uns alle Tage. Zum Beispiel damit, was die Promis machen. Ob Royals oder Beatrix – ganz ohne Frage, das sind gewaltig relevante Sachen. Der Mensch legt sein Gedächtnis kurz mal weg, jetzt weiß er nicht mehr, wo er’s hingelegt. Und so bestaunt er noch den letzten Dreck, stiert auf den Bildschirm, königlich […]Herr Seckenpiel, von Stand und Ansehn Mann, ein Angestellter bei dem Ministerium, beweist der Welt, was er so stemmen kann. Man staunt, der gute Mann ist ein Mysterium! Was bringt Herr Seckenpiel wohl nicht zustande? Er pfuscht herum in Lehrbüchern der Kinder, er kommt mit Paragraphen schnell zu Rande, und wenn er Zeit hat, mimt […]Die nette, gute, stets besorgte Dame Kleist, die höchstwahrscheinlich Müller oder Lehmann heißt, ist sehr erbost, wenn wer ihr dumpfes Nest bescheißt, ihr fehlt nicht nur, was man geläufig nennt den Geist. Statt Denkerstirn hat sie am Kopfe bloß Frisur, nichtsdestotrotz ist sie von staatlicher Statur, die schleppt sie hoffnungsfroh mit Eifer und Bravour, das […]Im Leben tritt der Mensch in manches rein, den Rosenzüchter- und den Sportverein – er will dabeisein, immer vorneweg, er kümmert sich partout um jeden Dreck. Und kein Verein, der ihm dafür zu klein. Er weiß genau, was grad der Nachbar macht, sei es bei Tag und sei es in der Nacht – moralisch misst […]Der alte Mann liegt mitten auf dem Weg. Wie’s aussieht, gut rasiert und situiert. Was ist dem armen Kerl denn bloß passiert? Und hat der denn dafür ein Privileg? Wie peinlich, geht es dir durchs Hinterhirn. Das tut man einfach nicht. Was denkt der sich? O Gott, das ist ja fast schon unmenschlich! Liegt hier […]Hallo Rapunzel, was stellen Sie uns denn hier ein? Das Geschwafel, eines bürgerlichen Bildungsprotzes, das noch nicht mal zu einem Prozent wirklich etwas zum Nutzen oder Nichtnutzen der Kunst auf wissenschaftliche Weise sagt. Die Stoßrichtung, obwohl etwas versteckt, ist klar: gegen die DDR. Eine Anhäufung von Gefühlchen, Vermutungen und Diskreditierungen. Die Wissenschaft von der Kunst […]Die Intrigantin (2 Stanzen) Wem ist solch Frauentyp noch nicht begegnet, der immer nur das Böse will und intrigriert, und wenn man dem ein Widerwort entgegnet, wird es sogleich ins Gegenteil frisiert – ein übles Weib, dem’s in die Suppe regnet, das liebend gern die andern kommandiert? Das kollert nichts als nur gestanztes Blech, und […]Sie reden viel zu viel, meist über nichts. Da staut sich irgendwas, das muss jetzt raus! Das reißt den Schnabel auf, hofft auf Applaus von wegen seines innern Gleichgewichts. Sie sind aufs viele Reden schwer erpicht, begeistern sich wie wild an dem Erguss und wissen selber doch, es ist bloß Stuss. Egal, Sie sind gemacht […]Tun Sie uns und sich den Gefallen: Machen Sie mal Pause. UND ZWAR GANZ WEIT WEG.

    Comment by Geschwafel, eines bürgerlichen Bildungsprotzes — 5. Dezember 2017 @ 01:21

  42. Ey, Geschwafel, also das klingt jetzt ziemlich aus dem Zusammenhang zitiert und falsch gerissen. So war macht mir echt Angst, solche Wünsche, dass jemand Pause machen soll, so ganz weit weg.

    Comment by Wassili Busskläff — 5. Dezember 2017 @ 05:23

  43. Ey Wasja, ruhig Blut … so wie ich Protzi verstehe, sacht det bloo s:: “Dieses Schaf ist falsch gerissen.” Normalerweise haben Schafe doch Angst vor dem Wolf, sogar vor dem guten.

    Comment by Komm — 5. Dezember 2017 @ 09:01

  44. Mir machen Menschen angst, die so umwölkt und umnebelt sind von ihrem Narzissmus, dass sie selbst abfällige Kommentare als Lob empfinden – oder diese erst gar nicht lesen.

    Comment by frau kleist — 5. Dezember 2017 @ 11:02

  45. Mir scheint, als sei das “Geschwafel” in Kommentar 41 gar kein Geschwafel – und auf keinen Fall ein Angstsyndrom – sondern es legt sich wie ein Schmierfilm über den einst geistreichen Blog, und das kann einem schon Angst machen. Man fühlt sich beim Lesen wie der Senior, der seine Brille nicht mit dem Fielmanntuch, sondern mit dem Küchenhandtuch gereinigt hat, nachdem seine Frau sich daran die Hände abgetrocknet hat, an denen noch Butter klebte.

    Comment by frau kleist — 5. Dezember 2017 @ 11:10

  46. Nr. 43:

    Es ist viel gefährlicher, wenn man Schafen Waffen gibt, als wenn man die Waffen Wölfen gibt.

    Comment by habe ich neulich gelesen — 5. Dezember 2017 @ 22:23

  47. Und ich habe – so alt das Cliche auch sein mag – Angst vor Menschen. Wenn ich mal Angst hab’. Jedenfalls stellt jede Angst unvermeidlich die Frage: Wenn das jetzt Angst ist, wovor?
    Jede Antwort, die nichts mit Menschen zu tun hat – Erdbeben oder Asteroideneinschlag – wäre dagegen Ausdruck nicht gelingender Faszination für’s Erhabene, der Natur.

    Und: von Beiträgen in diesem Blogg, und seien es körperteilfokussierte Lustkommentare, kann man eine solche Faszinierbarkeit wohl nicht erwarten. Schade eigentlich!

    Comment by Komm nicht — 6. Dezember 2017 @ 08:54

  48. Körperteilfokussierte Lustkommentare? Cool! Wo finde ich die???

    Comment by Lustmolch — 6. Dezember 2017 @ 10:20

  49. “…von Beiträgen in diesem Blogg, … kann man eine solche Faszinierbarkeit wohl nicht erwarten. Schade eigentlich!”

    Ist das nur schade oder macht das schon Angst? Langeweile? Ich hab’ Angst vor Langeweile. Denn, wie schon Frank Wedekind wusste, schlimmer als ungestilltes Begehren ist die Langeweile.

    Comment by Schön ist es auf der Welt zu sein — 6. Dezember 2017 @ 10:20

  50. Ich habe Angst, dass ich hier bald nur noch mit den Brüdern allen bin! Die stoßen schon wieder laut auf, und ich hab grad nen kunden am telefon…

    Comment by frau kleist — 6. Dezember 2017 @ 18:49

  51. Jungs: Laut aufstoßen, laut pfeifen und singen, mit der Tastatur klappern, “mäh” machen.

    Comment by Zusammenfassung: Jungs — 6. Dezember 2017 @ 20:11

  52. Das ist ja gruselig, Kommentar Nr. 47 spricht schon von körperteilfokussierten Lustkommentare,aber Nr. 51 ist der erste solche.

    Comment by die Kugelgestalt der Zeit — 6. Dezember 2017 @ 20:49

  53. Wie immer. Kaum wachsen dem Blogg Körperteile, schon stürzen sich alle drauf. Also: Wir sind hier auf das Gehirn fixiert – und nur auf das Gehirn. Das ist unser Lustorgan. Das einzige.

    Comment by Anstandstante — 6. Dezember 2017 @ 20:51

  54. Ich habe große Ängste. Nachts kann ich nicht schlafen. Schon länger nicht mehr. Warum? Ich fürchte mich vor den Pilzen. Den Pilzen, die in ganz Deutschland gezüchtet warden. Ganze Pilzkolonien überziehen das Land! Eine Züchtung, die von unten beginnt…

    Comment by Bodenlosigkeit — 7. Dezember 2017 @ 15:43

  55. hmmmmmm…. die macht auch andere Sachen … hmmmm… auch andere Sachen — hähähähähä …. a

    Comment by Hallo? — 7. Dezember 2017 @ 20:35

  56. Ich befürchte, dass diese Frage (oben im Beitrag) nur gestellt wurde, damit diejenigen, die hier ständig kommentieren, einen Ort dafür bekommen. So eine Art Reservat, damit sie anderswo Ruhe geben.

    Comment by Ruhe geben — 7. Dezember 2017 @ 20:56

  57. Er hatte Angst vor diesem Leben. Dem Leben seines pflegebedürftigen Vaters, das sich wie ein Schmierfilm über sein eigenes legte, das einem zu langen Liegen in lauwarmem Badewasser glich.

    Comment by Wärmlich einquartiert — 8. Dezember 2017 @ 00:32

  58. Das Leben des pflegebedürftigen Vaters legte sich wie ein Schmierfilm über sein eigenes, das ihn wie lauwarmes Badewasser umspülte.

    Comment by Versuch macht klug — 8. Dezember 2017 @ 00:37

  59. Diese Dinge, vor denen ich am meisten Angst habe, die ich zu vermeiden versuche, mit aller Kraft, mit aller Energie, die passieren dann doch, und wie ich jetzt weiß, gerade, weil ich sie vermeiden wollte.

    Comment by des Teufels Kreis — 8. Dezember 2017 @ 09:52

  60. Angst vor Pilzen? Was vor Pilzen denn genau? Zuchtpilze? Aber das ist doch eigentlich der Kapitalismus, der die Angst macht, nicht die Zuchtpilze. Und was ist so schlimm an uns? Wir stehen doch bloß rum. Uns kann man sogar rauchen. Oder in den Tee mischen. Da kannste endlich mal was erleben.

    Comment by Pilz — 8. Dezember 2017 @ 09:55

  61. ich finde es ein bisschen unheimlich, dass wir hier bereits 61 Kommentare haben, während bei den meisten Gedichten 0 Kommentare steht.

    Comment by Nicht angemeldet — 8. Dezember 2017 @ 10:00

  62. Manche Gedichte sind so gut, dass man Angst hat, sie mit einem Kommentar zu verderben.

    Comment by Genießerin — 10. Dezember 2017 @ 22:42

  63. Es kann aber auch sein, dass man sich selber nicht die Kompetenz zutraut, etwas sagen zu dürfen. Das ist dann Eitelkeit. Angst. Scham. Aber bei so einer einfachen Frage, da ist es nicht so peinlich.

    Comment by Teenager — 10. Dezember 2017 @ 22:44

  64. Wer hier schreibt, will eine Reaktion. Das Nicht-Kommentieren ist in der Tat nur verschämte Eitelkeit. Warum hat’s wieder mal jemand schneller gemacht. Besser vielleicht noch nicht. Egal, die Idee ist verbrannt. Das Schicksal der Zuspätgekommenden.
    Und bevor jmd. Anderes drauf kommt: Unbedingt die Frage als Este dem neuen Inskriptionen-Band voranstellen.
    Das ist jetzt meine Idee. Vebrannt, verbrannt!!!! Wer sie mir wegnimmt, ohne das Copyright zu beachten, der sollte es mit der Angst zu tun bekommen…

    Comment by Brandheiß — 13. Dezember 2017 @ 16:17

  65. Denken macht indifferent. Das macht es so gefährlich.

    Comment by Jacques — 13. Dezember 2017 @ 22:53

  66. Das bleibt unter uns. Vertraut mir. Hallo Leute,

    schön dass ihr immer noch an

    ein unglaublich großartiges literarisches Projekt

    glaubt. Und glaubt weiter. Glaubt! Glaubt einfach!!

    Ich war immer mit euch. Vertraut mir. Das bleibt unter uns.

    Comment by Jean — 15. Dezember 2017 @ 09:49

  67. Motten. Die sind schrecklich.

    Comment by Hauswart — 16. Dezember 2017 @ 19:18

  68. Das Amt für empirische Literatur.

    Comment by die Phantasie — 16. Dezember 2017 @ 19:19

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