EIN EISBERG
mit Sprüngen der Schwärze darin
die brechen ab im Zählen
die springen menschenleer
da der Cut & deutet
als Cowboy freilich oder Kopfgeldjäger
aufm Hocker sitzend John Wayne
nüchtern ganz
schwenk
dorthin wo´s ihm passt
& behauptet gewissheitsumkränzt
stiegen die Menschen kämen von dorther
alle/
aus MONTEVIDEO.

Dieser Beitrag wurde von Mariusz Lata am 26. November 2017 um 10:21 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten, Wortmysterien

5 Kommentare »

  1. Ich geb mal einen Kommentar ab:
    Worum geht es hier eigentlich?

    Comment by Frage — 29. November 2017 @ 21:48

  2. Um Eisbergsalat aus Montevideo.

    Comment by Antwort — 29. November 2017 @ 21:52

  3. Ich glaube um die Montevideoisten. Das sind Freaks. Die klettern mit alten VHS Videoplayern auf irgendeinen Berg, und ziehen sich dann die ganzen alten VHS rein. Aus den 80ern. Dann kommt John Wayne. High Noon. Er zieht. Ballert in die Scheibe. Deswegen hat jede DVD in der Mitte ein Loch. Wegen John Wayne. So ist das.

    Comment by Antwort Nr. 2 — 29. November 2017 @ 23:10

  4. Vielleicht geht es um Bloggs. Beiträge sind da wie Wetten. Und Kommentare Optionen. Der Text dann ein Metakommentar, Metaoption. Option einer Option in Bestimmung einer letzten oder vorletzten Frage: “Nun high?” – “Nö, High noon.” – “Ach ja.” – “Nö, ganz & garnich.” – “Hä?” – “Na, ja ach!” – “Ja ach!” – “Eben.”

    Comment by Funkt.Nicht.Mehr — 3. Dezember 2017 @ 14:55

  5. EIN EISBERG (…) MONTEVIDEO

    Welchen Sinn hat die Heraushebung von Kapitalen? Nicht selten handelt es sich um nachträglich “angepinnte” Titelgebungen, also eine Art intentionsbestimmender Interpretation des Autors, eigenen Text betreffend. Möglich ist das nur, wenn Dir das eigene Schreiben noch immer Rätsel ist. Sehr weitgehend generalisiert: dann handelte es sich dabei also um ein literarisches Verfahren surrealistisch inspirierten Schreibens. Ziel wäre dann die Erforschung der “dunklen Materie”.
    In obigem Text passt diese Bestimmung aber ganz und gar nicht. Stattdessen realisiert die Heraushebung eine Art Rahmen, als sei die schreibende Instanz unzufrieden mit der Sequentialität von Sprache, die doch ihr konstitutives Merkmal darstellt. Soll hier etwa die Zeitlichkeit der Wahrnehmung von von Poesie aufgebrochen, gar “aufgehoben” werden?
    Eines ist klar: es geht um die Sprache des Films. Sprache der Bilder. Und als grundlegende Unterscheidung bietet sich hier an: das Bild als 1) Einheit einer (räumlichen) Bewegung und als 2) zeitliche Einheit (höherer Ordnung). Das Problem der Sequentialität passte also eher zu 2) – aber wie stellt sich die Möglichkeit solchen Passens in Konfrontation mit “John Wayne” und der (Un-)Kultur der Cowboy-Sandalen-Filmformate, allesamt soziopsychologische Geldvermehrungsmaschinen mit möglicherweise politisch motiviertem Hintersinn, dar?
    Hier, lieber Mariusz, muss ich leider passen.

    Comment by Mehr.Nicht — 9. Dezember 2017 @ 13:10

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