lyrisches beizeiten

unten ist die erde
offen verschlingt
gedichte
und menschen
geht in den himmel über

wir wussten es
lange nicht

bis der zebravogel es verriet
mit seinem schlagenden gesang
der wie der hammer
des sargtischlers schlägt

dreimal kurz dreimal lang
beim vierten mal
fängt das holz
an zu beten

das offene in der erde
das nicht
zuheilt

[so oft ich es auch wieder verschließe]

Dieser Beitrag wurde von Werner Weimar-Mazur am 22. Dezember 2017 um 23:05 Uhr geschrieben.

Genre: Trauersymmetrie

1 Kommentar »

  1. Ach, wie so oft in ihren Gedichten, leider, da bleiben sie nicht in einem Bild, da geben sie immer noch eine Idee dazu, und dann weiß ich immer nicht mehr, was der Kern des Gedichts ist. Einfach zu viele Zutaten. Außerdem: was ist ein Zebravogel?

    Comment by Samuel Morse — 23. Dezember 2017 @ 15:49

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