Dumme Schafe gif.

Bildergebnis für eine herde dummer schafe

Dieser Beitrag wurde von frau kleist am 22. Dezember 2017 um 23:45 Uhr geschrieben.

Genre: Realitätsschatten

5 Kommentare »

  1. Lieber ein Lamm im Bild als ein Lamm im Topf.

    Comment by bald ist Ostern — 25. Dezember 2017 @ 23:38

  2. “Nicht so dem Menschen! Sobald er in die Bedürfnis kommt, das Schaf kennenzulernen, so störet ihn kein Instinkt, so reißt ihn kein Sinn auf dasselbe zu nahe hin oder davon ab: es steht da, ganz wie es sich seinen Sinnen äußert. Weiß, sanft, wollicht – seine besonnen sich übende Seele sucht ein Merkmal – das Schaf blöket! sie hat Merkmal gefunden. Der innere Sinn würket. Dies Blöken, das ihr am stärksten Eindruck macht, das sich von allen andern Eigenschaften des Beschauens und Betastens losriß, hervorsprang, am tiefsten eindrang, bleibt ihr. Das Schaf kommt wieder. Weiß, sanft, wollicht – sie sieht, tastet, besinnet sich, sucht Merkmal – es blökt, und nun erkennet sies wieder! »Ha! du bist das Blökende!« fühlt sie innerlich, sie hat es menschlich erkannt, da sies deutlich, das ist mit einem Merkmal, erkennet und nennet. Dunkler? So wäre es ihr gar nicht wahrgenommen, weil keine Sinnlichkeit, kein Instinkt zum Schafe ihr den Mangel des Deutlichen durch ein lebhafteres Klare ersetzte. Deutlich unmittelbar, ohne Merkmal? So kann kein sinnliches Geschöpf außer sich empfinden, da es immer andre Gefühle unterdrücken, gleichsam vernichten und immer den Unterschied von zween durch ein drittes erkennen muß. Mit einem Merkmal also? Und was war das anders als ein innerliches Merkwort? Der Schall des Blökens, von einer menschlichen Seele als Kennzeichen des Schafs wahrgenommen, ward, kraft dieser Besinnung, Name des Schafs, und wenn ihn nie seine Zunge zu stammeln versucht hätte. Er erkannte das Schaf am Blöken: es war gefaßtes Zeichen, bei welchem sich die Seele an eine Idee deutlich besann – was ist das anders als Wort? Und was ist die ganze menschliche Sprache als eine Sammlung solcher Worte? Käme er also auch nie in den Fall, einem andern Geschöpf diese Idee zu geben, und also dies Merkmal der Besinnung ihm mit den Lippen vorblöken zu wollen oder zu können, seine Seele hat gleichsam in ihrem Inwendigen geblökt, da sie diesen Schall zum Erinnerungszeichen wählte, und wiedergeblökt, da sie ihn daran erkannte – die Sprache ist erfunden! ebenso natürlich und dem Menschen notwendig erfunden, als der Mensch ein Mensch war.”

    aus: “Abhandlung über den Ursprung der Sprache”

    Comment by Johann Gottfried Herder — 27. Dezember 2017 @ 10:58

  3. Da sehen wir: Unsere Sprache, die du “blöken” nennst, war früher als deine. Außerdem: wie oft hast du heute “äh” gesagt? Na?

    Comment by Herde an Herder — 27. Dezember 2017 @ 14:37

  4. In den letzten 8 Jahren hat er trotz regemäßigen Räsonnierens keinerlei Fortschritte gemacht. Was er auch erzählt, es bleibt auf demselben Stand.

    Comment by Dauerzustand — 28. Dezember 2017 @ 15:17

  5. Man kann keine einzelnen Merkmale i-s-o-l-i-e-r-e-n.

    Comment by Heldin an Herder — 28. Dezember 2017 @ 20:19

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